Muslime und Judengene: Thilo Sarrazin hat alles richtig gemacht

Die Diskussion um den Provokateur Thilo Sarrazin und seiner als ausländerfeindlich empfundenen Thesen ist genauso unsinnig, wie die Tatsache ob hinter der Überschrift dieses Artikels ein Frage- oder ein Ausrufezeichen stehen sollte. Alle ereifern sich an dem ehemaligen Finanzsenator und lechzen im Gegenzug nach reibungsfähigen Worten des Noch-SPD-Mitglieds und Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank.

Wäre Sarrazin nicht einer aus der angesehenen „Oberschicht“, sondern käme er direkt aus der braunen Ecke, würden seine wirren Gedanken um „Unterschicht“, „deutsche Kultur“, „schlecht ausgebildete Migranten, die Schuld am gesamtdeutschen Intelligenzdurchschnitt hätten“ und „jüdischen Genen“ kaum jemand zu einem verschwendeten Gedanken bewegen. Keine Frage er ist ein Aufrüttler, er greift da an wo es weh tut und es tut weh.

Gerade jetzt wo das Thema Integration in Deutschland Höhenluft schnuppert – vor allem durch das Vorzeigeprojekt Fußball-Nationalmannschaft. Sarrazin holt den deutschen Muslim, den deutschen Juden und den deutschen Christ mit seinen Äußerungen wieder dahin zurück wo er ihn gerne sieht: am gesellschaftlichen und sozialen Rand. Und mit seinen Ansichten ist er nicht allein, vor allem bei denen, die dort leben, wo es brodelt: und zwar im Kiez.
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Trotz aller Provokationen und Verleumdungen in Sachen misslungende Integration durch Thilo Sarrazins und seine eigene Segration, am Ende verkriechen sich alle in ihre Kämmerlein bis auf einen: Den lachenden Herrn Sarrazin, denn eine bessere und vor allem günstigere Marketingkampagne für sein belangloses Buch „Deutschland schafft sich ab“, als die der öffentlichen Empörung hätte er nie bei einer Agentur buchen können. Es ist und bleibt eine typische Thilo-Inszenierung mit nur einem Gewinner: ihn selbst.

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