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Libanon – Zeit für den Wandel

Ein Land zwei Sprachen 18 Religionen und keine Regierung –
dafür eine Landschaft von atemberaubender Schönheit: Der Libanon. Das Land ist
mehr als krisengebeutelt und steht bei einer erneut gescheiterten
Präsidentenwahl am morgigen Freitag, nach einhelliger Medienmeinung, 17 Jahre
nach dem letzten wieder vor einem Bürgerkrieg. Von einer Reise in die
"Kriseregion" rät auch das auswärtige Amt ab.

Kein Baalbeck, kein Tyros, kein Byblos und kein Beirut. Orte
in denen vor zwei Jahren noch Touristengruppen durch die archäologischen
Städten pilgerten und im Meer badeten oder auf Märkten feilschten, sind jetzt
von Panzern Straßensperren und Soldaten geprägt. Auch in Beirut, dem "Paris
des Nahen Ostens", ist das früher nächtliche und vergnügliche Treiben
gänzlich verschwunden, genauso wie das freundliche Lächeln der Libanesen.

Wer kann und wer die Möglichkeit hat, flüchtet, wie zuletzt
im Sommer 2006 (während des israelisch-libanesischen Krieges), in die Berge
oder auf das Land. Und Touristen müssen warten – auf eine Zeit eines
konfliktfreien Libanons wenn wieder die Händler in der antiken phönizischen
Hafenstadt, und des UNESCO-Weltkulturerbes, Byblos rund um die Tempel der
Obelisken ihre Waren feilbieten. Auch der Zedernwald (Nationalsymbol des
Libanon) und das älteste Skigebiet rund um Bscharre bleiben verwaist. Was
bleibt ist das Warten auf die Normalität.

Libanon Bilder: www.global-photos.net

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