Sein richtiger Name war Samuel Langhorne Clemens, berühmt geworden ist er unter dem Pseudonym: Mark Twain. Vor 100 Jahren starb der Schriftsteller der mit den Büchern „The Adventures Of Tom Sawyer“ und „The Adventures of Huckleberry“ Finn der Literatur Meisterwerke schenkte.
In den Büchern findet sich sowohl seine Leidenschaft für die Mississippi-Region als auch seine Kritik an der amerikanischen Gesellschaft vor allem in der Rassismus-Thematik. Die Kritik war zum Teilen so bissig, das die Jugendbuchausgaben von Tom Sawyer und Huckleberry Finn entschärft werden mussten.
Seine schriftstellerische und vor allem erfolgreiche Karriere begann im Jahr 1865, als in Charles Henry Webbs Wochenzeitschrift The Californian die Kurzgeschichte Jim Smiley and His Jumping Frog (Der berühmte Springfrosch von Calaveras) veröffentlicht wurde. Nun startete Twain durch und machte sich vor allem durch seine publizierten Reiseerlebnisse in Europa einen Namen. Hierzulande ist vor allem der Text „The Awful German Language“ (Die schreckliche deutsche Sprache) beliebt. In diesem berichtet er über die Eigenheiten und Schwierigkeiten der deutschen Sprache. Längere Zeit verbrachte er unter anderem in Heidelberg.
Mark Twain starb am 21. April 1910 in Redding, Connecticut.
