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THEMA: Lebensgefahr, Grenzerfahrungen, Schlüsselerlebnisse ...

Re: Lebensgefahr, Grenzerfahrungen, Schlüsselerlebnisse ... 13 Jan 2006 11:27 #2492

Boah, jetzt kommen ja die richtig guten Geschichten...
Wir - die anderen bleiben anonym ;-) ) - wurden schon mal in Italien des Landes verwiesen. Mit einer Polizeieskorte ging es zur Grenze...
Es war 1995 in Parma. Klar, bei einem Fußballauswärtsspiel, was sonst... 8)

Marco

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Re: Lebensgefahr, Grenzerfahrungen, Schlüsselerlebnisse ... 16 Jan 2006 01:48 #2519

hmm hallo
mein erster beitrag in diesem forum und das direkt in diesem tollen thread.

meine bisherigen granzerfahrungen in meinem doch noch sehr kurzem leben (ich bin 17)sind folgende.

vor einem jahr mit einer gruppe in sankt petersburg.
wir sind im stark ueberwachten bahnhof und in einer stunde faehrt unser zug nach vologda los.
gedanken verloren spaziere ich im bahnhof umher und setze mich auf einen in der wand eingelassenen heizkoerper.
mit einem lauten knall bricht dieser 20 sekunden spaeter aus der wand.
innerhalb kuerzester zeit bin ich verhaftet.
um mich herum polizei , in mir drin pure verzweiflung und angst. ich habe mich selten so schlimm gefuehlt.
gottseidank ist sehr schnell auch eine russin aus meiner gruppe vor ort. sie redet ein wenig mit den sturen beamten und wird zu meiner verwunderung immer charmanter. schlussendlich kuesst sie einen polizisten auf die wange und wenige augenblicke spaeter bin ich frei.
die polizisten meinen auf einmal wie schlampig doch die arbeiter die heizung gebaut haetten und haben nur noch augen fuer das maedchen.
naja der rest der reise verlief dann relativ problemlos.

autounfaelle hatte ich auch sehr schlimme , aber die lasse ich an dieser stelle mal aussen vor.

die naechste russlandreise steht 2007 an . mal sehehn was sich da so fuer sachen ergeben werden.(moskau/ulanbator/peking)

beste gruesse
julian

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Re: Lebensgefahr, Grenzerfahrungen, Schlüsselerlebnisse ... 17 Jan 2006 10:21 #2528

Privjet Julian,

das ist ja eine wirklich krasse Geschichte.
Oh Gott, der Heizkörper hätte ja auch platzen können, dich verletzten können, oder?
Aber allein der Knall, heftig! Und dann die Polizei, immer ein Spaß in Russland und Osteuropa...
Vielen Dank für diese Anekdote,

bis später, es grüßt Marco :D

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Re: Lebensgefahr, Grenzerfahrungen, Schlüsselerlebnisse ... 17 Jan 2006 11:34 #2534

Da faellt mir auch noch eine Anekdote ein. Wir feierten in Kaunas/ Litauen mit Einheimischen. Ziemlich betrunken johlten wir zum Bahnhof. Unser Zug fuhr um Mitternacht. Zwei Polizisten halten uns an und nehmen unsere Paesse. Ich frage, ob wir weiterkoennen, aber er antwortet, dass sie auf Verstaerkung warten. Ich bekomme es mit der Angst zu tun und waehle die Variante 'toelpelhaft dreist'. Ich beschimpfe die Bullen, dass sei ja wie in der UDSSR etc. So was habe ich noch nie erlebt, ich dachte, ihr wollt euch dem Westen annaehern etc. Die Beamten standen mit offenen Muendern da und wussten nicht was sagen. (Ich als Bulle haette mich gepackt und in eine Zelle gesteckt) Da kam die Verstaerkung herangebraust. Ich entreisse den Polizisten unsere Paesse und wir gehen in schnellen Schritten zum Bahnhof. Die Bullen wussten nicht wie reagieren, standen nur da und glotzten. Schwein gehabt!

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Re: Lebensgefahr, Grenzerfahrungen, Schlüsselerlebnisse ... 17 Jan 2006 17:47 #2544

Ich kann mit solchen Dingen nicht wirklich dienen.
Meine Reisen verliefen ziemlich harmlos, und es gab selten größere Probleme. Mal verlor ich durch Diebstahl eine Uhr, aber das war halb so wild.
Im Schwarzwald fiel mich mal ein Hund an und biss mir in den rechten Unterarm, das war schon heftig, aber nicht grenzwertig.
Was ich hier aber so lese, meine Güte.
Jungens, Euch hat´s heftig erwischt. Vom Kentern über Überfälle bis zu explodierten Heizkörpern...

Anke
immer fein sauber bleiben ;-) <img src="{SMILIES_PATH}/icon_wink.gif" alt=";-)" title="Wink" />;-)

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Re: Lebensgefahr, Grenzerfahrungen, Schlüsselerlebnisse ... 18 Jan 2006 16:09 #2654

kalleman schrieb: Da faellt mir auch noch eine Anekdote ein. Wir feierten in Kaunas/ Litauen mit Einheimischen. Ziemlich betrunken johlten wir zum Bahnhof. Unser Zug fuhr um Mitternacht. Zwei Polizisten halten uns an und nehmen unsere Paesse. Ich frage, ob wir weiterkoennen, aber er antwortet, dass sie auf Verstaerkung warten. Ich bekomme es mit der Angst zu tun und waehle die Variante 'toelpelhaft dreist'. Ich beschimpfe die Bullen, dass sei ja wie in der UDSSR etc. So was habe ich noch nie erlebt, ich dachte, ihr wollt euch dem Westen annaehern etc. Die Beamten standen mit offenen Muendern da und wussten nicht was sagen. (Ich als Bulle haette mich gepackt und in eine Zelle gesteckt) Da kam die Verstaerkung herangebraust. Ich entreisse den Polizisten unsere Paesse und wir gehen in schnellen Schritten zum Bahnhof. Die Bullen wussten nicht wie reagieren, standen nur da und glotzten. Schwein gehabt!


Ich komme aus dem Staunen ja gar nicht mehr raus.
Hier werden ja Anekdoten zum Besten gegeben... :D

@ Anke: Oh la la, ganz schön übel, das mit dem Hund.
Wie doll war die Verletzung?

Es grüßt Marco

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Re: Lebensgefahr, Grenzerfahrungen, Schlüsselerlebnisse ... 19 Jan 2006 11:06 #2664

Nein Hund! Da faellt mir die peinlichste Situation in meinem Leben ein!

Ich war in Melbourne in einem Backpacker-Hotel. Im untersten Stock hatte es eine Bar. Ich war im vierten und wollte auf der Gemeinschaftsdusche duschen. Also Badetuch um den Ranzen, Necessaire in die Hand und ab unter die Dusche. Doch, owe, alle besetzt! Also stehe ich im Gang rum, schaue aus dem Fenster und sehe, dass draussen wunderschoenes, sonniges Wetter ist. Warum nicht auf der Feuerwehrleiter draussen etwas in der Sonne sitzen und dort warten? Also ignoriere ich den Kleber, auf dem steht, dass es verboten ist, die Feuerwehrleiter zu betreten, oeffne die Tuer und setz mich raus. Rein gings nicht mehr, sie liess sich naemlich von aussen nicht oeffnen! Da sass ich in meinem Badetuch und niemand kam aus der Dusche um die Tuer zu oeffnen. Nach langer Wartezeit entschied ich mich, die Treppe hinunterzusteigen. Ich lief hinunter und sah, dass die Treppe in einen Hinterhof fuehrte und in diesem stand eine Riesendogge! Ich kehre um, doch die Dogge hatte mich gesehen und stuermte die Treppe hoch, packte mein Badetuch und zerrte daran! Der Hausmeister kam in den Hof und sah mich. Dann gab es einige wueste Worte ueber meine Person und er fuehrte mich zurueck. Doch der Weg fuehrte durch die vollbesetzte Bar. Ich, mit rotem Kopf, nur mit zerbissenem Badetuch bekleidet, stuermte durch die Bar wieder in den vierten Stock....Auf ein Feierabendbier in eben dieser Bar verzichtete ich....

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