Reiseberichte, Erfahrungen für Reisen nach Lateinamerika, insbesondere Brasilien. Karneval in Rio, Regenwald und Amazonas – der grüne Kontinent steht Euch offen, was interessiert Dich am meisten?

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Mexiko 22 Jul 2005 16:55 #794

  • Anonymous
Das hört sich gut an, kalleman.
Wir wissen noch gar nicht genau wo wir überall hin wollen u wie wir unsere tour gestalten werden. Vielleicht kannst du mir ja einige plätze nennen, die man nicht missen sollte.
Hattest du auch probleme mit der kriminalität oder ist dir in mexiko nichts "schlimmes" unterfahren?

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Re: Kriminalität in Lateinamerika 21 Jul 2005 15:36 #788

Ja, dort endete ich am Schluss meiner Reise. In Mexiko liegt gut und böse nebenan. Hier meine Erfahrungen:

Zu erstmal zum negativen:
Ich glaube, dass die meisten Mexikaner von den Amis genervt sind, denn ich empfand sie nicht besonders freundlich - zumindest was das Transportwesen und Touristenregionen betrifft. Immer das 'Gesch...' mit den Rucksäcken. Du kauft ein Billett und die wollen dann auch noch für den Rucksack kassieren. Das wäre ja okay, aber wenn niemand für das Gepäck bezahlen muss ausser ich, dann find ich das gar nicht nett. Also ging der Streit los und endete damit, dass ich den Rucksack auf meinem Schoss im Bus beförderte...da bin ich stur...Dies war allerdings nur bei den billigen 2. Klass-Bussen ein Problem. In Cancun - würd ich gar nicht hin - verlangten sie dann auch im Ortsbus Geld für den Transport des Rucksacks! Und da ging das Gezanke wieder los. Irgendwann stieg ein zweiter in den Bus, so eine Aufsicht. Ich verlangte etwas schriftliches, auf dem steht, dass man für Gepäck zahlen muss und irgendwann gaben sie auf. War voll mühsam, denn der Mexikaner mit seinem Riesenkoffer nebenmir musste nichts bezahlen.

Doch lassen wir das Negative und kommen wir zum Positiven: Landschaftlich ist Mexiko kaum zu toppen. Traumstrände, tolle altertümliche Stätten, sehr gutes und effizientes Bussystem. Vom guten Essen träum ich heute noch. Am Besten gefielen mir aber diese mexikanischen Bands. Ich lief einfach durch eine Stadt, hörte Musik und ging hinein. Die Musik war jeweils genial, das Publikum voll gut drauf. Als Tourist 'darfst' du noch zur Band auf die Bühne...Einmal gab es dazu noch ein Theater, indem die Zuschauer mitspielen durften. Dabei ging es um eine Frau, die vom Mann betrogen wurde. Da flogen Ohrfeigen...zum Glück war ich da nicht auf der Bühne...

Ich persönlich empfand Mexico sehr schön, günstig, einfach zu bereisen, etwas viele Touris und, natürlich mit vielen Ausnahmen, etwas gar unfreundliche Menschen.

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mexiko 20 Jul 2005 14:41 #782

  • Anonymous
Hallo ihr lieben,
ich möchte im dezember mit freunden nach mexiko fliegen und dort 3 wochen mit rucksack unterwegs sein. Wäre sehr froh, wenn ihr eure erfahrungen über mexiko mit mir teilen würdet!!

Bin für jede info dankbar, um wieder heil nach hause zu kommen.

lg, :lol:

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Re: Kriminalität in Lateinamerika 20 Jul 2005 13:13 #781

  • Anonymous
super

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Re: Kriminalität in Lateinamerika 16 Jul 2005 23:08 #767

  • Anonymous
Super! Danke für die infos über Peru!! Und danke an die Moderatoren....das ist echt ne super Sache!

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Re: Kriminalität in Lateinamerika 14 Jul 2005 15:59 #761

  • Anonymous
Hm, bin im Forum eher zufällig gelandet, wollte mich über Transsib informieren - Gratulation an Marco, hab' hier einige Aufschlüsse bekommen können, ergo: weiter so!

Zu Südamerika: War selbst einige Monate in Argentinien (2000) und hab dort in Bs. As. gearbeitet (Krankenhaus), ebenso wie in Lima (2002). Im Anschluss war ich jeweils etwas reisen.

In Bs.As. ist mir nie etwas passiert, und das, obwohl ich auch zwei Wochen in Lomas del Mirador (bei Kumpelz) gelebt habe. Kallemanns Tipps kann ich nur dreifach unterstreichen, habe selbst diverse Stories von Touris gehört, die sich wirklich relativ dämlich (Designer-Lederjacke und DigiCam-Prototyp o.ä., und dann ab zum Boca-Spiel...) benommen haben und um einiges erleichtert wurden, z. T. auch wie bei Euch beschrieben mit Knarre. Meine Gastgeber in Lomas (der Taxifahrer wollte mich dort nicht hinfahren) mussten mal unfreiwillig zwei bewaffnete Typen in ihr Auto lassen und dann noch weiter in die villas miserias fahren - hatten natürlich Todesangst. Wollte das nur erwähnen, weil Einheimische halt die gleichen Probleme haben und ebenfalls für die "Deeskalation" plädieren. Ansonsten hatte ich in Argentinien überhaupt keine Probleme, war einen Monat in Cordoba und hab' ausnahmslos friedliche Menschen kennengelernt, genauso wie beim Reisen.

Peru ist überhaupt kein Problem, meine Freundin ist Peruanerin und bestätigt dies als aktuell. Limas pueblos jovenes sind natürlich eine Hausnummer, musste mit dem Auto ein paar mal dadurch (keine medizinischen Versorgungen, Hausdienst also) und würde da unabhängig vom Job im Leben nicht aussteigen, zu sehen gibt's da außer Armut und Elend eh nichts, der Rest der Stadt ist meines Erachtens sicher. Jugendliche wollten meiner damaligen Freundin die Tasche klauen und waren verdutzt, dass wir hinter ihnen hergelaufen sind (unter wüßten Beschimpfungen der Peruaner, die offenkundig keinerlei Mitleid mit uns hatten) und die Jungs mit Hilfe der Polizei schnappen konnten (allerdings folgte ein ca. 5-stündiges Verhör, erst in Barranco, dann im Centro, wo wir mit Fingerabdruck "unterschreiben" mussten). Gab im Anschluss keine Probleme. Gerade in Cusco empfand ich die Menschen super, wenn der Ort auch total übersäht ist mit Backpacker jeglicher Nationalität (so wie Sevilla) und Kallemanns Warnungen daher gerechtfertigt sind, zumal es in Cusco auch viele "Bridgeras" gibt, also Latinas, die einen Ami oder Europäer zwecks rosigerer Zukunft "klarmachen" wollen. Ansonsten eigentlich nix zu berichten, die anderen Städte wirkten sicher, und selbst Einheimische, z. B. Taxifahrer, geben einen ja noch nützliche Tipps (bin unwissenderweise in Arequipa im Drogenviertel gelandet). In Rio und Sao Paolo war ich nur einige Tage und hatte keine Probleme, war aber auch gut vorgewarnt und hatte auch die klassischen 20 Dollar in der Tasche...

Kurzum, kann mich nur anschließen: Alles eine Glücksfrage. Hatte sehr viel mehr und häufiger Ärger nachts in Paris oder Barcelona, und beklaut wurde ich bislang nur im heimischen Kölle. Würde jedem eine Reise anraten, wenn's mir natürlich auch für die "Pechvögel" leid tut. Aber unisono kommt ja durch: der Kontinent ist klasse.

Grüße!

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Re: Kriminalität in Lateinamerika 12 Jul 2005 09:47 #751

  • Anonymous
War lediglich ein paar Tage in Recife ohne Probleme. Allerdings glaubte ich von weitem eine Schiesserei gesehen zu haben. Aber vielleicht war das auch nur Einbildung. Ich kam spät in Recife an, benutzte nachts mit dem Rucksack die Eisenbahn vom Busbahnhof ins Zentrum. Dort suchte ich mit meinem Rucksack das Hotel und fand es nicht. ich fühlte mich äusserst unwohl, weil ich mit dem Rucksack mir so ausgestellt vorkam. ich fragte Passanten nach dem Weg, aber die waren äusserts unfreundlich, so richtig unbrasilianisch. Als ich dann die Strasse fand, stellte ich fest, dass das Hotel geschlossen war und weit und breit kein anderes in Sicht. Schlussendlich kehrte ich mit der Eisenbahn zum Busbahnhof zurück, da ich nicht stehen bleiben wollte um im Planet ein anderes Hotel zu suchen.

Meine persönliche Meinung über Recife ist dennoch; sehr vorsichtig sein. Wie ja auch dieses hässliche Beispiel mit der Messerstecherei beweist. Die Gegend ist mausarm und im falschen Quartier zu falschen Zeit könnte es dir schlecht gehen. Ich würde mich deshalb zu Beginn etwas vorsichtig bewegen um die Stadt kennezulernen. Da du ja dort arbeitest, wirst du schnell Kontakt zu Einheimischen finden, die dir sagen können, welche Gegenden gemieden werden müssen. Das Zentrum schien mir okay zu sein.

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