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THEMA: Frage VfB Oldenburg

VfB Oldenburg 29 Feb 2016 20:00 #29657

NORDWESTSTADION CHOREO - 28.02.2016

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VfB Oldenburg 29 Apr 2016 18:06 #31005

Wär schön wenn die mal den Aufstieg packen würden!

Die Blau-Weiße Gesellschaft – jetzt ab 197,- € Partner der Blau-weißen Gesellschaft werden

Unter dem Credo „Vorne drauf – ein Teil von dir“ ist der VfB Oldenburg bereits in der Winterpause innovative Wege gegangen, um möglichst viele Unternehmen aus unserer Region als Trikotsponsor für den VfB zu gewinnen und somit Zusammenhalt zu demonstrieren. Die Resonanz auf unsere Kampagne war derart herausragend, dass für uns schnell feststand, auch zukünftig verschiedene Sponsoring- Modelle zu entwickeln, um mit möglichst vielen klein- und mittelständischen Unternehmen aus unserer Heimat zusammen an einem Strang zu ziehen und unsere ehrgeizigen Ziele zu verfolgen.


vfb-oldenburg.de/die-blau-weisse-gesellschaft/

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VfB Oldenburg 10 Mai 2016 12:57 #31213

:-( Echt zu blöd, dass man zwischenzeitlich abschlaffte ... Der Verein hat auch gutes Potential.

Fotos: VfB Oldenburg - Eintracht Norderstedt 2:1

www.facebook.com/media/set/?set=a.135037...9753537041589&type=3

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VfB Oldenburg 05 Sep 2018 13:41 #37935

Stellungnahme zum Prozess der Ausgliederung

Auch mit Schweigen kann viel gesagt werden

Wie schon so oft in der Vereinsgeschichte peitschten im Frühjahr dieses Jahres stürmische Winde über den VfB Oldenburg hinweg. Doch eines war diesmal anders, als in den Jahren zuvor. Denn in diesem Fall schlugen die Wellen so hoch, dass das Schiff zu sinken drohte. Das Problem dabei war, dass die zuvor handelnden Personen sich verabschiedet hatten und der neue Vorstand vom Ausmaß der wirtschaftlichen Schieflage fast erschlagen wurde. Daher galt es für die Verantwortlichen die Formel: nicht quatschen, sondern Handeln. Soweit, so verständlich. Doch was sich in den folgenden Monaten abspielte, schien zwar den Sturm der finanziellen Unwägbarkeiten zu beruhigen, entfachte dafür aber den Zorn von uns Fans. Nachdem der vorherige Vorstand, der leider auch für das wirtschaftliche Desaster mitverantwortlich war, einen engen Kontakt zu uns pflegte, brach der Dialog zwischen Fans und Führungsmannschaft nun völlig zusammen.

Nicht immer ist Schweigen Gold

Es herrschte eine Ruhe, die fast in den Ohren wehtat und unseren Argwohn weckte. Uns war zwar bekannt, dass sich der VfB in schwerem Fahrwasser befand, was sich hinter den Kulissen genau abspielte, blieb uns durch das Schweigen zunächst jedoch verborgen. Eines Tages wurde das Schweigen in Form einer Wutrede allerdings gebrochen. Auf einer Pressekonferenz, im Nachgang eines Spiels, ließ der Vorstand die Hosen herunter und offenbarte in aller Öffentlichkeit, dass der Pleitegeier dem VfB Oldenburg gefährlich nahe gekommen ist. Die Vorgehensweise erst eisern zu Schweigen und dann über die Medien zum Rundumschlag auszuholen, sorgte bei uns für Verwunderung und weckte weitere Skepsis über das Gebaren der handelnden Personen.

Ausgliederung als Ausweg?

Erst mit der Zeit wurde dann deutlich, für welchen Rettungsanker sich die Führungscrew entschieden hatte: Die Ausgliederung der ersten Herrenmannschaft sollte die Probleme aus der Welt schaffen. Bei uns schrillten die Alarmglocken, hatten derartige Vorhaben anderenorts doch heftige Proteste hervorgerufen. Zunächst wollten wir uns jedoch erst einmal mit der Thematik auseinandersetzen und uns ein eigenes Meinungsbild verschaffen. Dazu suchten wir auch den Dialog mit der Vereinsspitze. Immerhin wollten wir uns ernsthaft und konstruktiv mit dem Vorhaben befassen, ehe wir gegen etwas Sturmlaufen, was womöglich weniger fatal ist, als es auf den ersten Blick aussieht. Im Rahmen der AG Fankultur am 8. Mai gab es vom Vorstand dann erstmals offizielle Statements zur anvisierten Ausgliederung - und das Unheil nahm seinen Lauf. Unsere Fragen wurden mit dem Verweis auf das frühere Stadium der Planungen recht vage, aber vor allem ungern beantwortet.

Lügen ist auch nicht besser als Schweigen

Es lässt sich ja darüber streiten, ob es sich um eine Lüge handelt, wenn man nicht alles sagt, was man weiß. Auf jeden Fall aber, ist es eine Lüge, wenn man dann die Unwahrheit sagt. Die eine Lüge, die uns an diesem 8. Mai aufgetischt wurde, war, dass die zweite Mannschaft um Trainer Marco Elia auch in der Spielzeit 2018/19 am Spielbetrieb teilnehmen wird. Denn einen guten Monat später, am 14. Juni, mussten wir erfahren, dass es aus und vorbei ist für die Bezirksliga-Truppe vom VfB Oldenburg. Dabei hatten die Verantwortlichen bei dem Treffen so sehr betont, dass wir ihnen vertrauen und alle Blau-Weißen an einem Strang ziehen sollten. Vertrauensbildende Maßnahmen sehen anders aus, meine Herren! Die andere Lüge der Vorstandsriege war, dass sie zu diesem Zeitpunkt nicht wussten, wie die Ausgliederung genau aussehen soll. Sie offenbarten zwar, dass sie bereits eine GmbH gegründet hatten, aber mit den restlichen Informationen hielten sie hinter dem Berg. Heute wissen wir, dass sie schon damals Anteile der auszugliedernden Abteilung veräußert hatten.

Unruhige Sommerpause

Zwischendurch hatte der Kampf um das sportliche Überleben in der Regionalliga unsere ganze Kraft und Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Zu unser aller Freude gelang es die Klasse zu halten und es kehrte ein wenig Ruhe ein. Alles schien, als ob alle Beteiligten nach dieser nervenaufreibenden Zeit ein wenig Ruhe und Abstand vom VfB Oldenburg brauchten. Das Thema der Ausgliederung rumorte jedoch weiter in unseren Köpfen und Herzen. Doch während unser liebstes Kind uns allen ein wenig Ruhe gönnte und wir die Fußball Weltmeisterschaft verfolgten, schlug ein Ereignis ins Kontor, welches mit alledem, was hier bisher beschrieben wurde, nichts zu tun hatte und am Ende dennoch für weiteren Verdruss in unseren Reihen sorgte.

Rechter Überfall und mangelnde Rückendeckung

Nachdem sich eine frühere Fanbeauftragte und langjährige Angehörige des aktiven Kerns unserer Fanszene eine Partie der WM im Fanprojekt angeschaut hatte, erlebte sie beim Betreten ihrer Wohnung eine böse Überraschung. Unbekannte waren in ihre Wohnung eingebrochen, hatten diese verwüstet und die Wände mit Beleidigungen und Hakenkreuzen verunstaltet. Das Spektrum aus dem die Täter kamen dürfte angesichts der Symboliken klar sein. Zudem gab es aus der rechten Szene bereits im Vorfeld Drohungen gegen sie, die wohl eng mit ihrem Engagement als Fanbeauftragte des VfB Oldenburgs im Zusammenhang stehen. Öffentliche Rückendeckung des Vereins wäre an dieser Stelle wünschenswert gewesen. Doch dazu kam es, obwohl ein Statement bereits in Arbeit war, letztendlich nicht. Der Aufsichtsrat hatte sich gegen eine Veröffentlichung gestemmt und Erfolg gehabt. Angesichts eines solchen Verhaltens darf es nicht verwundern, wenn die Bereitschaft sich für den Verein einzubringen immer weiter sinkt. Das Traurige dabei ist, dass die Nichtbeachtung seitens des Vereins uns schon nicht mehr schockiert, sondern eher das herrschende Bild bestätigt hat.

Misslungene Retourkutsche

Danach dauerte es nicht lange, bis ein Vereinsoffizieller erneut die Zornesröte in unsere Gesichter trieb. Beim Auswärtsspiel gegen den USI Lupo-Martini Wolfsburg mussten wir beim Einlass feststellen, dass sich jemand die Freiheit genommen hatte, andere Vereine anzuweisen, uns das Aufhängen von Zaunfahnen zu verbieten. Dies wurde bis heute zwar noch nie in die Tat umgesetzt, dennoch zeigte sich hier erneut, welch Geistes Kind hier am Werke ist. Seröses und souveränes Handeln sieht anders aus.

Sorge um öffentliches Ansehen

Parallel zum Alltagsgeschehen an den Spieltagen verfolgte uns weiterhin die Thematik der Ausgliederung. Inmitten der Fußball-Weltmeisterschaft hielt die Fanszene erstmals ein Treffen ab, um sich zunächst selber darüber klar zu werden, auf welche Punkte wir bei diesem Schritt achten wollen. Just an diesem Tag, dem 15. Juni, veröffentlichte der VfB auf seiner Homepage erstmals ein paar Eckpunkte zu besagtem Thema. Welch eigenartiger Zufall. Wir hatten uns an diesem Abend jedenfalls darauf geeinigt, dass wir eine außerordentliche Delegiertenversammlung anstreben, um endlich einmal Klarheit über die Lage des Vereins und die Planungen des Vorstands zu bekommen. Leider hielten die Verantwortlichen auf Nachfrage davon überhaupt nichts und verwiesen darauf, dass das öffentliche Ansehen durch unser Ansinnen Schaden nehmen könnte. Stattdessen gab es den Vorschlag einer Fragerunde, was bei uns nicht gerade für Begeisterung sorgte, da die Erinnerungen an das Geschehen am 8. Mai noch recht frisch waren. Also wussten wir erst einmal nicht so recht, wie es weitergehen sollte und entschieden uns dann unser Vorhaben mittels eines Begehrens doch noch in die Tat umzusetzen.

Überrumpelung ist ein schlechter Stil

Daraus wurde jedoch nichts, denn die handelnden Personen vom VfB kamen uns zuvor. Beim Aufschlagen der NWZ-Ausgabe vom 10. August schlug uns eine Einladung zur außerordentlichen Delegiertenversammlung entgegen, die schon am 27. August über die Bühne gehen sollte. Darüber, dass es dazu am 20. August ein Hearing geben sollte, wurden wir erst ein wenig später informiert. Nach dem Bekanntwerden war für uns jedenfalls höchste Eisenbahn angesagt. Immerhin mussten wir uns erst vergewissern, was wir genau wissen wollen und müssen. Beinahe täglich saßen wir in dieser Angelegenheit zusammen. Pünktlich zum Hearing konnten wir den Vereinsoberen dann tatsächlich einen umfassenden Fragenkatalog präsentieren.

Mitbestimmung als lästige Pflicht

Auf der Informationsveranstaltung selber erlebten wir dann eine herbe, aber eigentlich erwartbare Enttäuschung. Selbst einfachste Fragen wurden ausweichend beantwortet und schon gar nicht jene, nach der Eile, die auf einmal geboten schien. Der Wunsch nach Mitbestimmung wurde harsch zurückgewiesen. Die Einberufung der außerordentlichen Delegiertenversammlung wurde als Zugeständnis an die Delegierten dargestellt, mit dem man diese auf dem Weg zur Ausgliederung mitnehmen würde. Zugleich wurde aber gedroht, dass der gesamte Vorstand und der Aufsichtsrat zurücktreten würden, falls die Delegierten nicht wie gewünscht zustimmten. Nach vehementen Drängen wurde wenigstens unseren wichtigsten Forderungen, nach dem Vermittlungsvorschlag eines Dritten, Rechnung getragen. Dabei handelte es sich zum einen um den Wunsch, dass auch dann mehr als 50 Prozent der Anteile an der ausgegliederten Gesellschaft beim e.V. verbleiben, wenn der DFB die 50+1-Regel über Bord werfen sollte. Zum anderen bestanden wir darauf, dass sich die Markenrechte, wie etwa die für die „blaue Zitrone“, weiterhin im Besitz des e.V. befinden sollen.

Vertrauen zerstört, Kontrolle nötig

Bei der außerordentlichen Delegiertenversammlung mussten wir dann feststellen, dass es diesbezüglich lediglich bei einer vagen Zusage geblieben ist. Eine schriftliche Fixierung, wie etwa eine Satzungsänderung ist nicht erfolgt. Aufgrund der diversen Vorfälle in den letzten Monaten ist unser Vertrauen jedoch erheblich erschüttert. Versprechungen reichen uns nicht aus, wir wollen Taten sehen. Zunächst aber haben wir vor allem einen ganz einfachen Wunsch, der im Normalfall nicht schwer zu erfüllen ist: Wir wollen wieder einen vernünftigen Dialog mit der Vereinsspitze und wenigstens angehört werden. Die Funkstille der letzten Monate dürfte manche Probleme eher größer als kleiner gemacht haben. Immerhin ist es besser, wenn wir miteinander statt gegeneinander arbeiten. Schließlich haben wir alle das gleiche Ziel, das Wohlergehen des VfB Oldenburgs.

Mit Schweigen Gehör verschaffen

Um unserer Forderung nach Gesprächen Nachdruck zu verleihen, haben wir uns zu einer drastischen Maßnahme entschieden. In der ersten Halbzeit des Spiels gegen die Zweite von Werder Bremen werden wir mit einer Choreographie an den 75. Todestag des in Auschwitz ermordeten früheren jüdischen VfB-Fußballers Leonard Hirschtick gedenken und bis zur Halbzeit wie gewohnt supporten. Von der zweiten Halbzeit an wird im A-Block Stille herrschen. Dieses Schweigen wird solange andauern, bis der Vorstand endlich wieder mit uns spricht. Am Tag des Heimspiels gegen Holstein Kiel II werden wir der „Dritten“, der neuen „Zwoten“, einen Besuch abstatten und diese nach Kräften anfeuern. Ansonsten möchten wir betonen, dass sich der Protest ausdrücklich nicht gegen die Mannschaft richtet und diese auswärts weiter genauso unterstützt wird wie bisher.
Wenn der Vorstand schweigt, schweigen wir auch!


www.cd01.de/

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