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SV Waldhof Mannheim 25 Sep 2018 23:40 #38080

Mannheim-Berufung: Punktabzug bleibt – Änderungen bei Geldstrafe und Auflagen

Das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in Frankfurt hat heute in der mündlichen Berufungsverhandlung gegen den Regionalligisten Waldhof Mannheim den Abzug von drei Punkten für die laufende Saison bestätigt. Modifiziert wurden hingegen die Höhe der Geldstrafe und eine Auflage.

Die Geldstrafe wurde von 40.000 auf 25.000 Euro gesenkt, wobei davon ein Betrag von 7000 Euro für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwendet werden kann. Zudem eröffnete das Bundesgericht die Option, dass die ausgesprochene Auflage zur Verlegung des ursprünglich auf der Osttribüne ansässigen Fan-Bereichs dann zurückgenommen werden kann, sobald eine gemeinsame Konzeption von Verein, DFB und Polizei dazu gefunden ist. Alle weiteren Auflagen, die das DFB-Sportgericht zuvor ausgesprochen hatte, bleiben unverändert bestehen.

Achim Späth, der Vorsitzende des DFB-Bundesgerichts, sagte zur Urteilsbegründung: "Das Ausmaß der Vorfälle während der Aufstiegsspiele zur 3. Liga gegen Uerdingen war so exorbitant, dass in der Ahndung neue Wege beschritten werden müssen. Andererseits sind die von der neuen Mannheimer Vereinsführung eingeleiteten Maßnahmen zielführend und positiv zu sehen. Deshalb und auch wegen der zwischenzeitlichen Täter-Ermittlung wurde die Strafe reduziert."

Das DFB-Sportgericht hatte Waldhof Mannheim am 5. Juli 2018 nach den Zuschauer-Ausschreitungen in beiden Aufstiegsspielen zur 3. Liga gegen den KFC Uerdingen wegen des schuldhaften Herbeiführens eines Spielabbruchs in Tateinheit mit nicht ausreichendem Ordnungsdienst und unsportlichem Verhalten der Anhänger mit einem Abzug von drei Punkten für die Saison 2018/2019, einer Geldstrafe in Höhe von 40.000 Euro (10.000 Euro Nachlassmöglichkeit) und mehreren Auflagen belegt. Dagegen hatten sowohl der Regionalligist als auch der DFB-Kontrollausschuss fristgerecht Berufung eingelegt.


www.dfb.de/news/detail/mannheim-berufung...und-auflagen-190677/

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SV Waldhof Mannheim 16 Aug 2018 16:11 #37771

Das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verhandelt am 25. September 2018 ab 10.30 Uhr in Frankfurt mündlich die Berufung des Regionalligisten Waldhof Mannheim gegen das vorangegangene Urteil des DFB-Sportgerichts. Geleitet wird die Sitzung von Achim Späth, dem Vorsitzenden des DFB-Bundesgerichts.

Das Sportgericht hatte Waldhof Mannheim am 5. Juli 2018 wegen des schuldhaften Herbeiführens eines Spielabbruchs in Tateinheit mit nicht ausreichendem Ordnungsdienst und unsportlichem Verhalten der Anhänger mit einem Abzug von drei Punkten für Saison 2018/2019, einer Geldstrafe in Höhe von 40.000 Euro (10.000 Euro Nachlassmöglichkeit) und mehreren Auflagen belegt. Dagegen haben sowohl der Regionalligist als auch der DFB-Kontrollausschuss fristgerecht Berufung eingelegt.


www.dfb.de/news/detail/dfb-bundesgericht...25-september-190677/

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SV Waldhof Mannheim 02 Aug 2018 01:02 #37688

Mannschaft appelliert an eigene Fans

Nach dem Stimmungsboykott gegen Ulm: Die Fußballer des SV Waldhof wenden sich mit einem offenen Brief an ihre Fans


www.rnz.de/sport/svwaldhof_artikel,-sv-w...ns-_arid,376533.html

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SV Waldhof Mannheim 30 Jul 2018 21:43 #37637

Für den SV Waldhof ist das erste Heimspiel der Regionalliga-Saison gegen den SSV Ulm der Versuch eines Neustarts in die Normalität: Während die Mannschaft von Trainer Bernhard Trares zwei Monate nach den Ausschreitungen, die zum Abbruch des Relegations-Rückspiels gegen den KFC Uerdingen führten, auf den Rasen im Carl-Benz-Stadion läuft, herrscht auf den Rängen eine neue Stadion-Ordnung: Die Otto-Siffling-Tribüne – oder auch kurz „Ost“ genannte Stehplatztribüne – ist nicht mehr der gewohnte Fan-Bereich. Dort warten jetzt Sitzplätze mit fester Platzwahl, wo sonst „Ultras“ und andere Fan-Gruppierungen die „Buwe“ nach vorne schrien.


www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artik...t-_arid,1290847.html

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SV Waldhof Mannheim 17 Jul 2018 18:16 #37554

Das neutrale Ständige Schiedsgericht für die 3. Liga unter Vorsitz von Walter Dury hat heute in Frankfurt am Main in mündlicher Verhandlung die Klage des Regionalligisten SV Waldhof Mannheim 07 gegen den Deutschen Fußball-Bund (DFB) abgewiesen. Damit geht die 3. Liga wie geplant mit 20 Mannschaften in die Spielzeit 2018/2019, der SV Waldhof Mannheim 07 verbleibt in der Regionalliga Südwest.

Der SV Waldhof Mannheim hatte auf die Zulassung zum Spielbetrieb der 3. Liga in der Saison 2018/19 geklagt, weil der Mitkonkurrent KFC Uerdingen eine ihm gestellte Bedingung im Zulassungsverfahren nicht erfüllt habe. Das Schiedsgericht hat heute die Entscheidung des Zulassungsbeschwerdeausschusses des DFB vom 4. Juni 2018 bestätigt. Dieser war nach sorgfältiger Prüfung zu dem Ergebnis gelangt, dass die dem KFC Uerdingen gestellte Bedingung als erfüllt zu betrachten sei. Somit bestand kein Anspruch auf eine Zulassung des SV Waldhof Mannheim 07 zur 3. Liga.


www.dfb.de/news/detail/staendiges-schied...ims-klage-ab-189795/

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SV Waldhof Mannheim 10 Jul 2018 23:31 #37525

Formell ist die Berufung noch nicht eingereicht worden. Dass der Fußball-Regionalligist SV Waldhof gegen den am Donnerstag vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes festgelegten Drei-Punkte-Abzug sowie die 40 000-Euro-Geldstrafe nochmals vorgehen wird, ist allerdings beschlossene Sache. Das bestätigte SVW-Geschäftsführer Markus Kompp auf Anfrage dieser Zeitung.


www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artik...g-_arid,1278450.html

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SV Waldhof Mannheim 05 Jul 2018 21:23 #37517

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat das Urteil gegen den Regionalligisten Waldhof Mannheim gesprochen. Nach mündlicher Verhandlung unter Leitung des stellvertretenden Vorsitzenden Stephan Oberholz wurde der Verein wegen des schuldhaften Herbeiführens eines Spielabbruchs in Tateinheit mit nicht ausreichendem Ordnungsdienst, in weiterer Tateinheit mit einem fortgesetzten unsportlichen Verhalten seiner Anhänger sowie wegen eines weiteren Falles eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger zu einem Abzug von drei Punkten in der kommenden Spielzeit verurteilt.

Zudem wurde dem Verein eine Geldstrafe von 40.000 Euro auferlegt. Dabei wird dem Verein nachgelassen, hiervon einen Betrag in Höhe von bis zu 10.000 Euro für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen zu verwenden. Der Nachweis darüber ist dem DFB bis zum 31. Dezember 2018 zu erbringen. Überdies wurden dem Verein verschiedene Auflagen gemacht, die Waldhof Mannheim zum Teil selber vorgeschlagen hatte. Dazu zählen das Aufheben der Selbstverwaltung des Ordnungsdienstes der Osttribüne, die Verlegung des auf der Osttribüne ansässigen Fan-Bereichs, der Ausbau der Videoüberwachung, das Entfernen der "Ultra-Container" vom Stadiongelände, die Einführung eines hauptamtlichen Sicherheitsbeauftragten, das Verbot von Blockfahnen und Änderungen beim Ticketvorverkauf.

Dem Urteil zugrunde liegen die Zuschauer-Ausschreitungen in beiden Aufstiegsspielen zur 3. Liga gegen den KFC Uerdingen, die im Abbruch des Rückspiels am 27. 2018 Mai gipfelten. Schon im Hinspiel am 24. Mai in Duisburg hatten Mannheimer Zuschauer vor und kurz nach Anpfiff der Partie Pyrotechnik gezündet und teilweise in den Innenraum geworfen, die Begegnung musste deshalb bereits in der zweiten Minute für rund zweieinhalb Minuten unterbrochen werden.

Das Rückspiel in Mannheim am 27. Mai begann mit zweiminütiger Verspätung, weil Zuschauer beider Vereine Pyrotechnik abbrannten. Im Laufe der ersten Halbzeit warfen Mannheimer Zuschauer immer wieder Gegenstände in Richtung Spielfeld. In der 33. Minute wurde die Begegnung für zwei Minuten unterbrochen, als es im Bereich der Westtribüne zu tätlichen Auseinandersetzungen kam, bei der der Bereichsleiter des Ordnungsdienstes verletzt wurde. In der 47. Spielminute blendete ein Mannheimer Zuschauer den Uerdinger Torhüter bei einem Abstoß mit einem Laserpointer. Ab der 81. Minute wurde im Heimbereich massiv und anhaltend verschiedene Arten Pyrotechnik gezündet und größtenteils auf das Spielfeld geworfen und geschossen, ebenso wie eine Stange, die von der Osttribüne aus geschleudert wurde. Am Blockzaun zum Spielfeld brannten teilweise offene Feuer.

Schiedsrichter Patrick Ittrich (Hamburg) unterbrach die Begegnung daraufhin zunächst für mehr als 20 Minuten. Als auch beim Versuch des Wiederanpfiffs trotz Androhung des Abbruchs des Spiel erneut massiv eine Vielzahl von pyrotechnischen Gegenstände auf das Spielfeld geworfen und geschossen wurde, brach er die Begegnung ab, da ein ordnungsgemäßer Ablauf nicht mehr gewährleistet werden konnte.

Richter Stephan Oberholz hatte wegen der grundsätzlichen Bedeutung des Falles eine mündliche Verhandlung angeordnet, nachdem der Verein dem Antrag des Kontrollausschuss im schriftlichen Verfahren nicht zugestimmt hatte.

In der Urteilsbegründung sagte Stephan Oberholz: "Es hat sich nicht um die üblichen Störfälle gehandelt, sondern um mehr. Leider viel mehr. Die Quantität und Qualität des Einsatzes von Pyrotechnik sowie die massive Gefährdung und teilweise Verletzung unbeteiligter Dritter war erheblich. Zu berücksichtigen war zudem, dass hierdurch in den sportlichen Wettbewerb eingegriffen wurde und dass dem Verein hieran ein erhebliches Mitverschulden zur Last zu legen ist. Die Rechts- und Verfahrensordnung des DFB sieht den Abzug von Punkten als Sanktion ausdrücklich vor. Der Abzug von drei Punkten ist nach Überzeugung des Gerichts auch und gerade vor dem Hintergrund der präventiven Auswirkungen der Sanktion geeignet, erforderlich und angemessen. Das Sportgericht geht davon aus, dass mit dieser Sanktion jedem Anhänger bewusst wird, dass er seinem Klub schadet, wenn er sich nicht an die Regeln im Stadion hält und Leben von Mitmenschen gefährdet."

Gegen das Urteil kann binnen einer Woche Berufung zum DFB-Bundesgericht eingelegt werden.


www.dfb.de/news/detail/drei-punkte-abzug...hof-mannheim-189567/

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