THEMA:

Dynamo Dresden 11 Okt 2019 16:06 #41659

Gefängnisstrafen auf Bewährung und hohe Geldstrafen. Vor allem die (teils vermeintlichen) Organisatoren des SGD-Fanmarsches in Karlsruhe hat es nun richtig hart erwischt. Gesperrt wurde inzwischen auch die Crowdfunding-Aktion vom Anbieter, zur Verfügung steht derzeit nur das reguläre Spendenkonto. Gefragt sind nicht nur Dynamo-Fans, sondern alle Fußballfans. Schließlich stieß jener Camouflage-Marsch im Mai 2017 eine richtige Protestwelle los, die durchaus etwas erreicht hatte. Und was die militärische Kleidung betrifft, so gibt es Erinnerungen aus der DDR-Zeit, als mit dem Tragen eines US Army-Hemdes an der POS kräftig provoziert wurde... Mehr dazu:

www.turus.net/sport/fussball/10400-krieg...allfans-gefragt.html


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Dynamo Dresden 05 Okt 2019 21:20 #41632


Im Zuge der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Karlsruhe nach dem Fanmarsch am 14. Mai 2017 in Karlsruhe gegen nunmehr 58 Dynamo-Fans hat gegenwärtig rund die Hälfte der Betroffenen einen Strafbefehl erhalten.

Darüber haben die Betroffenen, die die Verantwortlichen der SGD seit den im Zusammenhang mit den Ermittlungen durchgeführten Hausdurchsuchungen im Dezember 2017 über das Verfahren jederzeit transparent informiert haben, die SGD am Mittwoch in Kenntnis gesetzt.

Die bisher eingegangenen Strafbefehle enthalten in fünf Fällen zur Bewährung ausgesetzte Freiheitsstrafen (zwischen 8 und 10 Monaten, zur Bewährung ausgesetzt auf 2 Jahre) sowie in allen Fällen Geldstrafen (zwischen 900 und 10.000 Euro). In den Fällen der zur Bewährung ausgesetzten Freiheitsstrafen lautet der Vorwurf auf „gefährliche Körperverletzung in elf tateinheitlichen Fällen in Tateinheit mit Landfriedensbruch und mit einem Verstoß gegen das versammlungsrechtliche Uniformverbot“.

Keinem der Betroffenen wird die unmittelbare Begehung eines Körperverletzungsdelikts oder einer Sachbeschädigung vorgeworfen. Dem Strafbefehl zugrunde liegen die Organisation und Durchführung des Fanmarsches sowie der Vertrieb der einheitlichen T-Shirts und Fischerhüte.

Unter den Betroffenen befindet sich auch Stefan Lehmann. Der damalige „Vorsänger“ der aktiven Fanszene der SGD führte den Fanmarsch auf einem „Trabant Kübel“ sitzend an. Auch ihm werden weder Körperverletzung noch Anstiftung zur Körperverletzung unmittelbar vorgeworfen.

Das 2018 ins Leben gerufene „Solidaritätskomitee Dynamo“ sammelt Spenden, um die finanzielle Last für die Betroffenen – unter anderem Anwalts- und Reisekosten sowie mögliche Gerichtskosten – abzufedern. Die Betroffenen haben die SGD darüber informiert, dass nach aktuellem Stand 290.000 Euro benötigt werden, von denen bisher 111.000 eingesammelt werden konnten.

In diesem Zusammenhang informierten die Betroffenen die Verantwortlichen der SGD am Mittwoch auch darüber, dass sie nach Rücksprache mit ihren Anwälten – bis auf wenige Ausnahmen – auf einen möglichen Einspruch gegen die eingegangenen Strafbefehle verzichtet haben, da die vorläufige Kostenschätzung für ein weiteres Gerichtsverfahren für alle 58 Betroffenen in Summe bei rund 1 Million Euro liegt. Dieses immense finanzielle Risiko möchten die Betroffenen nicht in Kauf nehmen, ohne damit jedoch die Recht- und Verhältnismäßigkeit der Strafbefehle anzuerkennen.

Erklärung der SG Dynamo Dresden

Die SG Dynamo Dresden hat im Mai 2017 unmittelbar nach dem Spiel in Karlsruhe die erfolgten Gewalttaten verurteilt und bei allen verletzten Polizeibeamten, Ordnern, Mitarbeitern und Fans um Entschuldigung gebeten. Zu keiner Zeit ist bei der SG Dynamo Dresden Raum für Gewalt, weder gegen Personen, noch gegen Sachen.

Die SG Dynamo Dresden wird aber auch die Aktivitäten des „Solidaritätskomitee Dynamo“ zugunsten der 58 betroffenen Dynamo-Fans auch künftig mit voller Überzeugung unterstützen. Maßgeblich für diese Entscheidung ist, dass keinem der Betroffenen eine unmittelbare Begehung einer Körperverletzung oder Sachbeschädigung vorgeworfen wird, sondern ihnen das schädigende Verhalten Dritter zugerechnet wird. Die SGD – Gremien, Verantwortliche, Mitarbeiter, Trainer und Spieler – distanzieren sich klar von jeder Form von Gewalt. Zugleich gehört es zum in der Sportgemeinschaft gelebten Zusammenhalt, Solidarität mit Schwarz-Gelben zu zeigen, denen keine Ausübung von Gewalt vorgeworfen wird.

Holger Scholze (Präsident)
Jens Heinig (Aufsichtsratsvorsitzender)
Wolfgang Lessing (Ehrenratsvorsitzender)
Robert Pesch (Jugendratsvorsitzender)
Michael Born, Ralf Minge (Geschäftsführung)
Das Zweitliga-Team der Sportgemeinschaft


www.dynamo-dresden.de/verein/news/newsde...gen-dynamo-fans.html

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Dynamo Dresden 27 Sep 2019 08:24 #41586

Dresden wird im Pokal wohl den eigenen Auswärtsrekord brechen

de.onefootball.com/dresden-wird-im-pokal...aertsrekord-brechen/

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Dynamo Dresden 25 Sep 2019 20:00 #41564

ürs Sachsen-Derby am Sonntag (13.30 Uhr) in Aue hat Dynamo 1500 Tickets bekommen – ein Tropfen auf den heißen Stein für die reisefreudigen Fans...

Wozu die imstande sind, zeigen sie vorm Pokal-Kracher bei Hertha BSC am 30. Oktober im Berliner Olympiastadion!

Nachdem das offizielle Gäste-Kontingent von 19 200 Tickets in nur wenigen Stunden vergriffen war, wird einfach auf der Hertha-Homepage fleißig weiter gekauft.


www.bild.de/sport/fussball/fussball/dyna...Y1YKH8BgFEjWOB3afAlw

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Dynamo Dresden 12 Sep 2019 22:11 #41407

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat die Zweitligisten Dynamo Dresden und 1. FC Heidenheim im Einzelrichterverfahren nach Anklageerhebung durch den DFB-Kontrollausschuss mit Geldstrafen belegt. Dresden muss wegen eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger 4800 Euro zahlen, Heidenheim ebenfalls wegen eines unsportlichen Verhaltens der Anhänger eine Strafe von 3000 Euro.

Zu Beginn des DFB-Pokalspiels beim TuS Dassendorf am 10. August 2019 in Zwickau zündeten Dresdner Zuschauer mindestens acht pyrotechnische Gegenstände.


www.dfb.de/news/detail/geldstrafen-fuer-...d-heidenheim-207465/

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Dynamo Dresden 30 Aug 2019 15:12 #41305

Nach Abpfiff der Zweitliga-Partie der SG Dynamo Dresden am Böllenfalltor in Darmstadt ereignete sich ein folgenschwerer Unfall. Ein Dynamofan, der auf einer Betonwand des nicht fertiggestellten Durchgangs zum Gästeblock saß, stürzte etwa drei bis vier Meter in die Tiefe und landete auf dem Boden des schmalen Durchgangs. Ersthelfer und Fans eilten zum Unglücksort. Die Polizei riegelte nun folgerichtig den Abmarsch der Fans ab, sodass ein Rettungseinsatz ungehindert durchgeführt werden konnte. Alle Dynamofans verhielten sich während der Versorgung des Verunglückten ruhig. Es gab keinerlei Rangeleien oder Störungen. Nach der Erstversorgung am Unfallort folgte der Abtransport des schwer verünglückten Dynamofan mittels eines Hubschraubers aus dem Stadion. Wie man der Vereinshomepage der SG Dynamo Dresden entnehmen konnte (Stand 25.08.2019 – Link zum Text ), befindet sich der Fußballfan weiterhin in einem sehr kritischen Zustand. Auch wir, die Schwarz-Gelbe Hilfe e.V., wünschen dem verunglückten Dynamofan baldige und vollständige Genesung, den Angehörigen und Freunden viel Kraft bei der Begleitung des Unfallopfers. Unser Dank gilt neben den Ersthelfern und Rettungskräften auch den Dynamofans, die mit ihrem besonnenen Verhalten ihren Teil zur schnellen Hilfe des betroffenen Fans beitrugen.

Mit dem weiteren Text wollen wir versuchen, diesen Unfall noch einmal genauer in Augenschein nehmen, die bisherige Berichterstattung zu ergänzen und auf Mängel bzw. Ursachen des Sturzes hinweisen. Dass dem verunfallten Dynamofan ein Mitverschulden an dem Sturz trifft, steht dabei für uns außer Frage. Es gab während der 90minütigen Spielzeit mindestens zwei deutlich zu vernehmende Durchsagen des Stadionsprechers des SV Darmstadt 98 an alle Kletterer im Gästeblock, die Mauern des Gästeblocks zu verlassen. Ebenfalls soll ein Ordner mehrfach die Fans auf deren Fehlverhalten hingewiesen haben. Ob zu Beginn der Klettereien etwaige Warnschilder vorhanden waren, entzieht sich allerdings unserer Kenntnis – nach Freigabe des Durchgangs weit nach Spielende waren jedenfalls keine mehr zu sehen.
Auf der anderen Seite bleibt allerdings festzuhalten, dass aus unsere Sicht der Gästeblock in Darmstadt erhebliche sicherheitsrelevante Mängel aufwies – mit anderen Worten: Es war eine, für den Zuschauerverkehr ungeeignete, Baustelle. Das Problem begann mit der verspäteten Ankunft von ca. 180-200 Dynamofans am Gästeblock. Zu diesem Zeitpunkt war der Zugang zum Bereich bereits völlig verstopft und es begann sich ein Stau im Bereich des Schotterweges bzw. in der obersten Reihe des Gästeblocks zu bilden. Laut Augenzeugenberichten bildete sich dieser Stau auch schon weit vor Spielbeginn. In Folge dessen standen nun Dynamofans in drei Reihen auf der obersten Stufe des Gästebereichs. Eine Sicht auf das Spielfeld bzw. das Spiel war dabei nur beschränkt oder gar nicht möglich. Viele Fans begannen nun in schlecht oder gar nicht abgesicherte Baustellenbereiche vorzudringen oder eben auf einzelne Mauerteile des künftig als Zugang geplanten Mundlochs zu klettern. Zu diesem Zeitpunkt waren keinerlei Ordner im Bereich der Baustellen oder der unfertigen Betonteile, um dieses zu verhindern. Ein Ausweichen in andere Teile des Stadions bspw. der Sitzplatzhintertortribüne wurde durch Ordnungsdienst und Polizei verwehrt. Nur in Ausnahmefälle gelangten einzelne Dynamofans auf die Hintertortribüne.

Auffällig war ebenfalls, dass es keine deutliche farbliche Markierung der Betonstufen für einen möglichen Gang in Richtung Ausgang oder der Fluchtwege gab. Vielmehr markierten einlaminierte Papierschilder ohne Beleuchtung an oben genannten Mauern den Fluchtweg bzw. Ausgang. Anders als an deutlich weniger gefährlichen Bereichen des Stadions waren darüber hinaus keine Ordner eingesetzt, um diese freizuhalten. Aus unserer Sicht ist dies keine adäquate Übergangslösung für eine Großveranstaltung. Aufgrund der oben genannten Überfüllung des Sektors halten wir das Verhältnis von verkauften Eintrittskarten im Bereich der Dynamofans zur Kapazität der vorhandenen Plätze im Bereich des im Bau befindlichen Gästeblocks für zumindest fragwürdig.

Nachdem der Sturz erfolgte und die Ersthelfer von Rettungskräften abgelöst wurden, offenbarte sich ein weiterer Mangel an den Gegebenheiten dieses Baustellenbereich, da der eingesetzte Rettungwagen auf Grund der Lage nicht bis zum Unfallort vordringen konnte. Notarzt und Rettungssanitäter mussten mehrfach eine Anhöhe bis zum Eingang des Gästebereichs bzw. einen Weg von ca. 60-70m zurücklegen – wertvolle Momente in einer lebensbedrohlichen Situation. Erst rund 50 Minuten nach dem Sturz des Fans landete der Rettungshubschrauber auf dem Rasen des Böllenfalltor – der gestürzte Fan wurde durch das Stadioninnere abtransportiert. Auch hier herrschte bei Polizei- und Rettungskräften bis zum Abtransport Ungewissheit über den best- und schnellstmöglichen Weg.

Aus unserer Sicht muss die Frage nach dem Warum deutlich tiefgründiger gestellt werden. In Zeiten ausufernder Diskussionen über die Sicherheit in und um deutsche Fußballstadien stellt sich die Frage sogar noch viel stärker. War der baulich Zustand der Tribüne wirklich dazu geeignet, eine solche Masse an Fans aufzunehmen? Waren alle sicherheitsrelevanten Bestimmungen eingehalten oder wurden auf Teufel komm raus Karten für einen Bereich des Stadions verkauft, der so nicht hätte freigegeben werden dürfen? Welche Notfallkonzepte hatte der gastgebende Verein für den Fall eines Unglücks und wie gestaltete sich das in der Realität? Wie will der Verein Darmstadt 98 in Zukunft für die Sicherheit seiner Stadionbesucher sorgen?

All diese Fragen sollten sich die Verantwortlichen der Polizei, der Stadt Darmstadt und des SV Darmstadt stellen und bestmöglichst beantworten können, denn mit dem 1.FC Nürnberg kommt zum nächsten Heimspiel der Lilien ein ähnliches Schwergewicht in Sachen Fanaufkommen.

Eure Schwarz-Gelbe Hilfe


www.schwarz-gelbe-hilfe.de/?p=1531&fbcli...c0fILMDY3VvO7P2D8M6A

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Dynamo Dresden 23 Aug 2019 23:34 #41236

Während des Spiels zwischen Darmstadt und Dynamo (0:0) klettern Dresden-Fans im Gästeblock auf die Mauer der neuen Stehtribüne im Böllenfalltorstadion. Nach dem Spiel passiert es: Ein 36-jähriger Dynamo-Anhänger fällt nach hinten hinunter, etwa 6 Meter in die Tiefe! Warum das passiert ist, ist laut Polizei-Angaben noch unklar.


www.bild.de/sport/fussball/fussball/2-li...F&wt_t=1566595836001

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