Radsport Magazin turus.net: Berichte, Fotos und Meinungen
Berichte, Neuigkeiten, Rennen und Fotos aus der Welt des Radsports: Vom Bahnradsport, Straßenrennen, Amateur- und Hobbyrennen bis hin zur Verfolgung. Das turus.net Independent Magazin berichtet ausführlich von einzelnen Rennen aus der Saison.
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Der Samstagnachmittag war eher ein Fest des Windes, welcher es den angereisten Radsportenthusiasten nicht gerade leicht machte. Besonders auf der langen Geraden von Bollersdorf zum Kreisverkehr bekamen es die Teilnehmer des 13 Kilometer langen Zeitfahren deutlich zu spüren, was Kantenwind auch physisch bedeutet. Wer sich nach dem 2 Kilometer langen Anstieg direkt nach dem Start zu sehr übernommen hatte, dem wurde auf dem zweiten Abschnitt gänzlich der Zahn gezogen. Und so sah man dann auch den Ein oder Anderen bei der Zielanfahrt nur noch durch Buckow schleichen.
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Einladender konnten das Wetter und die Stimmung zum zweiten Rennen des Storck Bicycle MOL Cup nicht sein. Als um 9:30 Uhr der Startschuss zum 4 km Zeitfahren fiel, strahlte die Sonne am herrlich blauen Himmel bei wohligen 25°C. Beste Bedingungen für ein kurzes knackiges, aber trotzdem hartes Rennen. Denn es wehte doch eine leichte Briese, die dem einen oder anderen Fahrer ein wenig zu schaffen machte. „Vier Kilometer sind ja keine Distanz, heißt vier km Vollgas“ - mit dieser Einstellung sah man viele der ambitionierten Freizeitradler auf ihren aerodynamischen Zeitfahrmaschienen aus dem Altlandsberger Scheunenviertel preschen.
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Auch in diesem Jahr haben die Veranstalter des Velothon Berlin, die Hamburger Upsolut GmbH in Person von Hendrik Heinz, wieder aufs Tempelhofer Flugfeld geladen, um den Teilnehmern des größten Jedermann Rennens in der Hauptstadt den letzten Schliff zu verpassen. Dieses Mal standen vor allem die Sicherheit und das sich Bewegen in einem Feld von über 12.000 Radfahrern im Vordergrund des Trainingsmeetings. Der Sportdirektor Erik Zabel persönlich nebst seinen beiden ehemaligen Milram Teamkollegen Björn Schröder und Daniel Musiol sowie der ehemalige Nationalfahrer Torsten Wittig und der Katusha Neoprofi Rüdiger Selig gaben hierzu Tipps und übten noch einmal mit den rund 250 Teilnehmern, die sich zu diesem Event eingefunden hatten, das Fahren und sich Bewegen in einer großen Gruppe.
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Volles Programm auf dem Gelände des Kaufparks Eiche vor den Toren Berlin. Ab 8 Uhr wurden an einem aufgebauten Stand die Starnummern für das Jedermannrennen ausgegeben. Der Ansturm war groß, mit 230 Startern konnte am Sonntag ein neuer Rekord vermeldet werden. Pünktlich um 9 Uhr erfolgte schließlich der Startschuss des Jedermannrennens, der die erste Etappe des 4. MOL Cycling Cups 2012 bildete. Eingebettet war dieses Rennen im 54. Radklassiker „Berlin – Bad Freienwalde – Berlin“. Bis nach Bad Freienwalde ging es allerdings nur für die Elite. Die Jedermänner radelten bis zur T-Kreuzung zwischen Tiefensee und Prötzel.
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Die Sache klingt unglaublich und eigentlich eher wie ein verdammt schlechter Scherz! Man stelle sich einmal vor, die Tour de France würde nicht in Paris auf der Champs Éllysées enden. Seit 1975 ist das so und niemand würde es wagen, etwas daran zu ändern. Im vergangenen Jahr ist in Berlin ein zartes Pflänzlein in Sachen Profiradsport dem harten und verdorrten Boden entsprungen. Gekeimt auf dem Nährboden eines der größten Jedermannrennen Deutschlands, dem Skoda Velothon Berlin, welches 2008 Premiere hatte und gleich bei seiner Erstauflage mehr als 10.000 Teilnehmer durch die Straßen der Hauptstadt schicken konnte.
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