Nur mit der richtigen Pfeife sitzt der Pfiff

Autor: Red.     veröffentlicht am 26 Oktober 2017    
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Ob Kreisligapartie oder europäisches Finale, am Ende hängt alles ob beim Sieg oder Niederlage, bei Jubel oder Trauer an drei wichtigen Werkzeugen: der gelben und der roten Karte sowie der Pfeife. Letztere ein Signalinstrument zur Erzeugung und Weitergabe akustischer Signale welches mit dem Mund und der Atemluft angeblasen wird und ein typisches Trillern erzeugt.

Schiedsrichterpfeifen sind das Standard Tool für jeden Schiri, aber nur die richtige Wahl des Werkzeugs verschafft den Unparteiischen genug Gehör. In der ersten deutschen Fußball Liga geht es nicht gerade leise zu, wenn zehntausende Fans singen und schreien, da muss jeder Pfiff sitzen und auch in den entferntesten Winkel zu hören sein zumindest für die Spieler.  Schiedsrichterpfeifen unterscheiden sich – man glaubt es kaum – auch in deren Nutzung: So gibt es pfeifen die besonders bei trübem oder nassen Wetter einen überzeugenen lauten Pfeifton erzeugen, andere wiederum legen eher den Wert auf die Handhabung.

So gibt es Signalgeräte mit oder ohne Fingerbügel, welche die mit einem Pfeifenband befestigt werden können oder andere die perfekt in der Hand liegen und auch mit den Lippen festgehalten werden. Es gibt einfache und günstigere, andere setzen auf elegante Verarbeitung und bessere Materialen. Sie alle eint die Robustheit, denn nur eine qualitativ hochwertige Pfeife hält dem Einsatz in professioneller Umgebung stand. Beim Fußball ist die Pfeife das wichtigste Instrument: Erst mit ihr geht das Spiel los und hört es auf.

Interessant beim Handball: Spieler und Fans erkennen schon an der Art des Pfiffes des Schiedsrichter ob Schiedsrichterpfeife im Handball für die Offensive oder die Defensive gepfiffen wurde. So dauern Pfiffe der Defensive etwas länger als die der Offensive. Beim Eishockey hat nicht nur der Schiedsrichter eine Pfeife im Mund, sondern auch seine Kollegen an der Linie. Denn auch diese können bei diesem sehr schnellen Sport den Schiedsrichter per Pfiff auf Regelverstöße aufmerksam machen.
Aber auch im privaten Bereich können Pfeifen von Nutzen sein, um sich bespielsweise in einer lauten Umgebung Gehör zu verschaffen, sei es in der Turnhalle beim Schulsport oder auf dem Bahnsteig bei der Abfahrt des Zuges.

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