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Bochum gegen Düsseldorf: Fortuna mit mehr Feuer im West-Klassiker

Autor: K.H.     veröffentlicht am 04 März 2017    
 
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Foto: K. Hoeft

Die Deutsche Bahn wertete den West-Klassiker zwischen Bochum und Düsseldorf im Vorfeld als eine Begegnung der ersten Liga. So war die Information über den Fan-Sonderzug aus der Landeshauptstadt nicht der zweiten sondern der 1. Bundesliga zusortiert. Beide Fangruppen wären sicherlich nicht abgeneigt in jener zu spielen, aber die letzte Partie der beiden gegeneinander in der höchsten deutschen Liga liegt fast auf den Tag genau 20 Jahre zurück (13. April 1997). Fast Erstligareif waren gestern auf jeden Fall die beiden Fangruppen, auch wenn man sich bei den Anhängern aus Bochum schon wundern muss warum am Spieltag zuvor (gegen die Würzburger Kickers) 10.000 Heimfans weniger im Stadion waren.

Klar das Traditionsduell gegen Düsseldorf lockt immer ein paar mehr aus der warmen Stube, aber auch sonst wird meist ein spannender Ball "anner Castroper" gespielt. Gestern kamen insgesamt 24.556 Fans ins Ruhrstadion - darunter gut 3.500 aus Düsseldorf, die ihrer Mannschaft das wörtlich zunehmende "Feuer unterm Hintern" machten. In den ersten fünf Spielminuten leuchtete der Gästestehblock durchgehend in rot und weiß, aber auch in der weiteren Spielzeit bis in die zweite Halbzeit hinein zeigten die aktiven Düsseldorfer Fans unter anderem hinter einer Zaunfahne "Ultras sind gut" mehrere Pyroaktionen.





Auch auf dem Rasen brannte es, nicht die Pyroelemente, sondern die Mannschaften. Beide Teams legten direkt und rasant los und kamen zu einigen Chancen. Vor allem Düsseldorf vergab mehrfach die 1:0 Führung in der ersten Halbzeit. Diese ging im Endeffekt an Bochum, da Peniel Mlapa in der 43. Spielminute für den VfL zur 1:0 Führung vollstreckte.





Die zweite Hälfte gehörte dann fast komplett den Düsseldorfer, die dann auch früh (48. Spielminute) durch Henning in Führung gingen. In der Schlußphase wurde es dann nocheinmal richtig turbulent. Erst erhielt der Bochumer Wydra die gelb-rote Karte nach einer Grätsche von hinten in der 90. Spielminute, dann grätschte zu allem Überfluss Selim Gündüz den Düsseldorfer Ihlas Bebou im Strafraum um: Elfmeter in der 93. Spielminute den der gefoulte ganz cool verwandelte. Ekstase bei den mitgereisten. Im Gegenzug fiel der Bochumer Dawidowicz im Düsseldorfer Strafraum, aber der Pfiff blieb aus. Düsseldorf gewann nicht unverdient mit 2:1.





In der kommenden Woche reisen die Bochumer zum Spitzenreiter nach Stuttgart, Düsseldorf erwartet Braunschweig. Achja: Nächste Chance für Fußball "anner Castroper" haben die "fehlenden" Bochum Anhänger am 19. April gegen Erzgebirge Aue.

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Inhalt über Klub(s):
Spielergebnis:
1:2
Zuschauerzahl:
24.556
Gästefans
3500
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