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"Dritte Halbzeit Randale": ZDF zoomt gewaltig daneben Hot

Autor: Red.   veröffentlicht am 23 August 2012    
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Fußball aus:

Wer ist Max Rachals? Ein Journalist, der für die sonst recht niveauvolle Reportagereihe "ZDF zoom" einen halbstündigen Bericht zur aktuellen Lage in den deutschen Fußballstadien erstellte und sich selbst durchgängig  mit schmerzverzerrten Gesicht in Szene setzte (ausgestrahlt am 22. August 2012 und in der ZDF-Mediathek abrufbar). Dass bei diesem brisanten  Thema, welches das ZDF unter dem Titel "Dritte Halbzeit Randale" auch noch publikumswirksam verschlagwortete, Fakten-Genauigkeit gefragt ist, das hat Herr Rachals leider vergessen. Er mixt Halbwissen und nicht stattgefundene Geschehnisse, spricht mit den üblichen Verdächtigen, aber nur mit einem  aus der "Szene" und bringt nicht nur wie in den Medien üblich wieder einmal den Einsatz von Pyrotechnik mit dem Keyword „Ausschreitungen“ in Verbindung, sondern drückt einem seit Jahrzehnten bei allen Klubs gängigen Fangesang das Label „Gewalt“ auf:

„Hurra, hurra, der Bayer, der ist da!“ Ein Leverkusener Mob, der durch die Kölner Innenstadt zieht. Aggressive Stimmung! Schrecklich! Herr Reporter, machen Sie doch mal ein sorgenvolles Gesicht und hinterfragen Sie dieses Szenario! Bei ZDF zoom wurde in der Doku „Dritte Halbzeit Randale“ gleich zu Beginn mit den üblichen – mittlerweile fast abgedroschenen – Schlagworten verbal umhergeprügelt. 25.000 Ultras sind gewaltbereite Fans, fast tausend Verletzte, Platzsturm. Noch nie gab es so viele Krawalle. Dazu die Bilder von Pyrotechnik. Hinein in die Kerbe, die bereits tief und ausgefranst ist.

So werden in einem Atemzug die Bilder vom friedlichen „Platzsturm“ beim Relegationsspiel Fortuna Düsseldorf gegen Hertha BSC und der dicke Frust-Qualm im Heimblock des 1. FC Köln gleichgesetzt. Dazu ein theatralisch gestöhntes „Oh mein Gott“ im Hintergrund. Ganz daneben gleich der Start der Doku: „Ich bin nach Hamburg gefahren, zu einem sogenannten Problemspiel. St. Pauli gegen Hansa Rostock...“ „Die Stimmung ist bereits vor dem Spiel extrem aufgeladen!“ Oha, klingt wie ein Kriegs-Szenario in den weltweiten Krisengebieten. Aber Kollege Rachals ist nicht in Beirut oder Damaskus, er ist in Hamburg und sein „aufgeladene Stimmung“ war eigentlich keine (wir waren ja bekanntlich auch da).

Aber das sind keine Bilder die der Reporter will, also baut er sich seine eigene Geschichte – vorbei an der Wahrheit: Gezeigt werden Bilder von der Demonstration der Anhänger des FC Hansa Rostock, die vom Bahnhof Hamburg-Altona aus durch die Straßen des dortigen Stadtviertels zog. Eine von Anfang bis Ende friedliche Demo, die sich für die Rechte der Fußballfans und gegen Willkür der Behörden, der Politik, des Verbandes und der Polizei einsetzte. Aber klar doch, junge Männer mit Sonnenbrillen und schwarzen Kapuzen sehen so schön martialisch aus. Selten konnte man sie so problemlos filmen, wie auf dieser Demo. Also hinein mit den Sequenzen. Passt doch! Dazu ein hochgehaltenes Pappschildchen mit der Aufschrift „Fußball-Hooligan“. Dass es sich hierbei um einen Witz bzw. um Selbstironie gehandelt hatte, spielt keine Rolle. Auch das nicht der DFB den Rostockern ein Kartenverbot auferlegte, sondern die Hamburger Polizei ist an dem Journalisten Rachals vorbei gegangen. (zum turus.net Artikel Rostocker Fandemo)

„Wir beobachten, wie sich die Situation vor dem Millerntor zuspitzt...“ Nahtloser Wechsel von der Rostocker Fandemo zum Stadion des FC St. Pauli, vor dem einige hundert Paulianer das Spiel solidarisch von außerhalb verfolgen. Dazwischen noch ein paar kluge Worte des Fanforschers Jonas Gabler (im Hintergrund wieder die Rostocker Fandemo), dann wieder zurück zum Schauplatz Hamburg St. Pauli. „Fast wie erwartet, eskaliert die Lage auf St. Pauli. Ultras werfen Feuerwerkskörper, die Polizei fährt schweres Geschütz auf...“, „Die Bilanz des Geisterspiels: Vier verletzte Polizeibeamte, 13 Festnahmen.“ Und nun die derbste Aussage: „Warum fahren Fußballfans zu einem Spiel, das sie gar nicht besuchen dürfen, um dort zu randalieren?!“

Spätestens jetzt biegen sich die Fußnägel hoch! Durchsehen konnte der „normale“ Fernsehzuschauer eh nicht bei diesem bisherigen Potpourri an bunten, knackigen Aufnahmen. Allerdings wurden sogar die Tatsachen verdreht und komplett falsch dargestellt. Nehmen wir mal den noch positivsten Fall an, Max Rachals hatte an jenem Tag einfach komplett den Überblick verloren. Allerdings war er dann für solch eine TV-Reportage der völlig falsche Mann!

Zum einen handelte es sich bei der Begegnung FC St. Pauli gegen Hansa Rostock nicht um ein Geisterspiel. Vielmehr blieb an jenem Tag nur der Gästeblock geschlossen. Deshalb auch die Rostocker Fandemo in Hamburg-Altona (nur dort genehmigt). Indirekt wurde durch das Vermischen der Fakten sogar den Anhängern des FC Hansa die Mitschuld an der Randale nach dem Spiel gegeben. Hingefahren, um zu randalieren? Das Spiel nicht besuchen dürfen? Von wem sprach Herr Rachals? Fakt ist, dass die Rostocker Demo komplett friedlich blieb. Vielmehr kam es nach der Begegnung zu Auseinandersetzungen zwischen links orientierten Fußballfans bzw. politisch motivierten Personen und der Hamburger Polizei. Selbst ob überhaupt Ultras des FC St. Pauli an den Zwischenfällen beteiligt waren, blieb ungeklärt. Nur zu klar, solche Details spielen in solch einer TV-Reportage keine Rolle – es geht ja nur um Ultras, Randale und die dritte Halbzeit...

Bereits nach vier Minuten durfte man als Fußballkenner dieser Sendung den Stempel „mal wieder typisch“ aufdrücken. Die Tatsache, dass die Angelegenheit im weiteren Verlauf dann doch noch ein wenig sachlicher wurde, konnte die schweren Patzer zu Beginn der Reportage nicht aufwiegen. Da halfen auch die vernünftigen Aussagen von Philipp Markhardt (ProFans) nicht viel. Dass bei „Was sagen Sie zu Geisterspielen?“ das theatralisch verzerrte Gesicht des Fragestellers eingeblendet werden musste,  macht die Sache dann doch wieder ulkig. Auf eine gewisse Art aber nur.

Weniger ulkig gleich im Anschluss die Aussage von Rainer Wendt, dem Präsidenten der Deutschen Polizeigewerkschaft: „Ultras spielen eine sehr unselige Rolle in der deutschen Fankultur!“ Unterstützend wird sogleich eine Festnahme auf St. Pauli gezeigt – und zwar auf einem mitgebrachten Tablet-PC (was wohl den Anschein einer Modernität wahren sollte, aber peinlich wirkt). Markige Worte. Hartes Vorgehen – und zwar gegen alle Ultras. Keine Diskussion. Punkt.

Wie das sei, wenn sich Polizisten und Ultras gegenüber stehen, wollte Max Rachals wissen. Da bot sich die Möglichkeit des Rhein-Derbys an. 1. FC Köln gegen Bayer 04 Leverkusen. Die Anhänger der Werkself zu Gast in der Domstadt. Ein von der Polizei begleiteter Fanmob, der durch die Stadt zum Stadion begleitet wird. Ja, und? Was soll uns das sagen? Ist das neu? Mussten verfeindete Fußballfans nicht auch in den 70er, 80er und 90er Jahren nach Möglichkeit von einander getrennt werden? Gab es nicht auch damals Fangesänge und Drohgebärden? „Cologne, Cologne, die Scheiße vom Dom...“ Ein echter Klassiker, der bereits vor 30 Jahren gesungen wurde.

„Haben schon Potential dabei...“, lässt ein Zivilbeamter verlauten. Diese Einschätzung wird dem häufig eher belächelten Anhang von Bayer 04 sicherlich freuen. Aber auch hier gilt: Bereits vor 20 Jahren waren Jungs mit Handschuhen in den Gesäßtaschen europaweit mit am Start. Und ja, die Straßenbahnen nach Müngersdorf wurden damals häufig entglast. Nicht von Ultras, nicht von Hooligans, sondern von ganz „normalen“ Fußballfans, die Adrenalin im Blut hatten. Da kann man fast meinen: Früher war alles noch viel, viel schlimmer...

Allerdings könnte man dann nicht solch eine Reportage machen. Die – nun ja – von den GEZ-Zahlern finanziert wird. Also her mit den reißerischen Sequenzen. „Hurra, hurra, der Bayer, der ist da!“ Das flößt dem gemeinen Fernsehzuschauer Angst ein. Und auch vielen Passanten mache „diese Aggressivität“ Angst. „Leeee- ver- kuusen!“ Dazu ein besorgtes Gesicht eines Polizisten. Ohne Polizeiaufgebot würde es an den neuralgischen Punkten ordentlich krachen, so Max Rachals. Und auch die Journalisten gehören zu den Feindbildern der Ultras – ein Stinkefinger in Richtung Kamera soll diese Annahme unterstreichen. Zu einem besseren Verhältnis zwischen Fußballfans / Ultras und den Medien wird dieses Machwerk ganz gewiss nicht beitragen können und zumal: warum sollte sich Presse und Fans verbrüdern, bei der negativen Berichterstattung in den letzten Jahren. Kameras sind noch nie an den Nahtstellen gerne gesehen worden – nicht von den Fans und auch nicht von der Polizei.

Ein letztes Ding: Um auch dem letzten Fernsehzuschauer gleich zu Beginn klar zu machen: Es entstehen Kosten, die zu hundert Prozent der Steuerzahler zu tragen habe. Beim Thema Geld sind die Deutschen derzeit schließlich besonders sensibel. Am Rande: Wer auch sonst soll die Polizei und auch das Fußballgeschäft finanzieren, wenn nicht letztendlich der Steuerzahler, der zugleich Verbraucher bzw. Konsument ist? Weshalb diese Phrase? Das leidige Thema: die Zahlen. Wie schon in früheren Diskussionen und Berichten wird großzügig aufgefahren und das ohne einen Vergleich zu anderen Ereignissen herzustellen:  Über 1.000 Verletzte – 120 Millionen Euro Kosten in der abgelaufenen Bundesligasaison. Das wirkt natürlich besser ohne Vergleich. Dass es beispielsweise beim größten deutschen Volksfest – dem Oktoberfest in München – jedes Jahr auch mehrere hunderte Verletzte gibt, wird verschwiegen und das Oktoberfest ist nur eine Veranstaltung – die erste Bundesliga hat pro Saison gleich 306.

Fazit: Wieder eine überflüssige Reportage die keiner braucht. Dazu ein Journalist, der wohl noch nie in einer Fankurve gestanden hat und sich lieber selbst inszeniert, anstatt sich den wahren Fakten zu widmen und diese ohne martialisches Getöse umzusetzen. Keine Frage: Es gibt Gewalt beim Fußball und deren Folgen sollen hier nicht beschönigt werden, aber das Singen von Liedern und das kontrollierte Abbrennen von Pyrotechnik zählen nicht dazu.

> zu den turus-Fotostrecken: Fußball, Stadien, Fans und Ultras

> Fotostrecke Rostocker Fandemo in Hamburg

> zum turus.net Artikel Rostocker Fandemo in Hamburg

Autoren des Artikel: Marco Bertram und Ralf Schmahld

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Gesendet: 24 Aug 2012 12:15 von 345 #18893
345s Avatar
123: Interessant. Wann soll das mit H96 gewesen sein?
Gesendet: 24 Aug 2012 05:09 von na Icke #18892
na Ickes Avatar
@ Rippler Fratz, na dann nimm deine Klatschpappe und freu dir ;)
Gesendet: 23 Aug 2012 18:32 von Rippler Fratz #18891
Rippler Fratzs Avatar
Ein vernünftiges Fußballspiel braucht keinen Ultra-Quark. Das ging früher auch ganz gut ohne permanentes Fahnengewedel und Einheitschor.
Gesendet: 23 Aug 2012 18:10 von Marco #18890
Marcos Avatar
@ 123: Gern gehe ich auf deine Punkte ein. Richtig, jedem ist es überlassen, solche Filme zu drehen oder nicht. Allerdings flossen in diesem Fall Gebühren, die wir als Fernsehzuschauer allesamt tragen müssen. In einer ZDF-Reportage sollten nicht schwerwiegend Dinge vertauscht werden. In vielen Fällen bekommt man das nicht mit - in diesem Fall war ich mit involviert und sah die Tragweite der Fehler.
Zum Thema Gewalt: Nicht entschuldbar. Nicht auf einer Party, nicht im Alltag, nicht beim Fußball. Allerdings muss ich aus eigener Erfahrung (seit 1990 in den Stadien unterwegs) sagen: Ja, das Damoklesschwert in Form irgendeiner Gewalt hing immer. Sei es von Seiten gegnerischer Fans, von Seiten der Polizei oder einfach von Seiten irgendwelcher Trunkenbolde. Allerdings war und ist diese Form der "Gewalt in der Luft" auch in zahlreichen Diskotheken, auf zahlreichen Demos, etc. zu spüren.
Auch mir wurde damals Anfang der 90er Jahre mein Schal "geruppt". Ich bekam den Schlagstöck zu spüren und in Leipzig gab es auch was aufs Auge. Nein, toll war es nicht. Allerdings zeigte es sich, dass halt immer ein Restrisiko besteht. Ob beim Fußball, auf der Demo oder nachts in den öffentlichen Verkehrsmitteln.
Zur Szene: für mich gibt es nicht "eine Szene". Ultras in Dresden sind völlig anders als die in Magdeburg. Wiederum ist die Szene in Jena nicht mit der in Essen vergleichbar. Ganz klar gibt es Gruppierungen, die weniger der Gewalt abgeneigt sind als andere. Allerdings ist das kein Phänomen der Ultras. Das war vor 20 Jahren nicht anders. Auswärtsfans als große Gruppe im Sonderzug? Oha. Wie im Bericht erwähnt, manchmal wurde randaliert und zerstört auf Teufel komm raus. Manches wirkte damals noch anarchischer und stumpfsinniger. Dass es heute gefährlicher sein soll als früher kann ich bestätigen.
Allerdings wird jeder die Sache anders empfinden und seine Erfahrungen machen. Und ja: Fliegende Knallkörper sind nicht schön und gehören nicht ins Stadion!
Beste Grüße Marco
Gesendet: 23 Aug 2012 17:48 von 123 #18889
123s Avatar
@Marco.
Du bist leider nicht auf meinen Kritikpunkt eingegangen. Dort sagt der ProFans sprecher, dass "leichte" Gewalt normal sei, und genau das finde ich an diese Ultra-Szene am schlimmsten (neben der illegalen Pyrotechnik IM Block).
Die Reportage hat die Scht des Machers (übrigens Focus TV) wiedergegeben, nicht mehr und nicht weniger. Jedem ist es überlassen, ebenfals solche Dokus zu produzieren, um seine Erfahrung und Erlebnise zu zeigen...
Ich hab dies auch schon getan, mittels Fotos (als H96-Fans vor dem Spiel mit Fahnenstöcke auf Ordner und dann Polizisten gestürmt sind, weil die Ordner unterbinden wollten, das ein Fort aus Fahnen im Block gebaut wird) oder anhand eigenen Erlebnissen (ich war beim Spiel BVB-Dresden vor Ort, und musste in Sicherheit flüchten vorm Stadion, da Knallkörper und Feuerwerk geflogen ist und man wollte mir als normaler Fan einen Schal klauen)...

Jeder hat seine eigenen Erfahrungen mit dieser Szene, meine ist leider Gottes nicht gut. Und irgendwie, wenn ich mit Ultrabefürworter red, merke ich latente Gewaltbereitschaft, keine Selbstkritik und keine Kompromisbereitschaft. Es soll nur laufen, wie sie es auch wollen, und das geht einfach nicht.
Gesendet: 23 Aug 2012 17:29 von Marco #18886
Marcos Avatar
@ 123: Man kann doch durchaus eine Reportage, die ernsthaft etwaige Probleme beleuchtet, machen und ausstrahlen. Allerdings nicht auf diese stumpfsinnige Art wie gestern. Und wenn dann noch die einfachsten Fakten be- oder unbewusst verdreht werden, dann ist das eigentliche Ziel völlig verfehlt. Hm, ja, für das reine Entertainment war gesorgt. Hübsche Aufnahmen von den Leverkusenern in Köln. Jedoch kann ich diesbezüglich auch nette youtube-Filmchen gucken. Ich war mit einem Kollegen in Hamburg (St. Pauli - Rostock) und stand anscheinend nur weniger Meter neben diesem Filmemacher. Umso schlimmer, dass er überhaupt nicht verstanden hat, was dort passiert ist und um was es eigentlich ging. Muss er ja auch nicht - doch dann darf er nicht solch eine Reportage drehen. Für das ZDF! Das muss man sich mal vor Augen führen!
Gruß Marco - turus.net
Gesendet: 23 Aug 2012 17:06 von 123 #18885
123s Avatar
Nur die Meduen sind schild, und nicht die Ultras, stimmts? Leute... mal ein bissl Selbstkritik und hinterfragen, was dort Ultra-Vertreter in dem Bericht gesagt haben, zB "wenn man im falschen Shirt durch die Stadt läuft, brauch ich mich nicht zu wundern, wenn ich ein blauen Auge hab" - wo sind wir denn?
Gesendet: 23 Aug 2012 16:36 von Rudi #18884
Rudis Avatar
Vllt. noch ergänzen: Am Neumarkt trifft der Bayermob auf FC-Fans. In der Sendung wird dieser aber als Rudolfplatz bezeichnet. Zeigt mal wieder, das selbst die einfachst zu recherchierenden Dinge falsch dargestellt werden.
Gesendet: 23 Aug 2012 15:50 von Tigre #18883
Tigres Avatar
Hatte es gestern verpasst und bin heute erst in einem Forum auf den Mediathek-Link gestoßen. Fünf Minuten haben mir gereicht. Mehr musste ich nicht sehen.
Gesendet: 23 Aug 2012 13:45 von Anonym #18881
Anonyms Avatar
@Redaktion
das kontrollierte Abbrennen von Pyro und die Fangesänge wurden ja nicht kritisiert, auch wurde ja nach England geschaut und die dortige Situation (Stadien ohne Stehplätze) kritisiert. Die Kritik richtet sich gegen das Abbrennen von Pyro in den Fanblöcken. Aber bei ca. 30 min Sendezeit kann man keine detailierte Reportage erwarten, denn das Thema ist so vielschichtig. auch der Abbruch der Gespräche zwischen DFB und Ultras wurde kritisiert, der abgesetzte Berater wurde befragt und er hätte die Gespräche weitergeführt, hat ja auch den DFB für seine Haltung kritisiert. Es war nicht alles schlecht was gesendet wurde, nur waren es zuviele Punkte die er aufgegriffen hat, jeder Punkt wäre eine 30 min. Reportage wert.

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