Zu Gast im Mommensenstadion. Ein Stadion mit einem ganz anderen Ambiente. Sicher mit einem gewissen Charme, doch eben ganz anders als die anderen Fußballstadien in Berlin. Das Sportforum oder die Alte Försterei und das Mommsenstadion trennen ganze Welten. Im Mommsenstadion geht alles behäbiger zur Sache. Rund um die Sitzplatztribüne wabert noch das Ambiente des typischen Westberlins.
TeBe - Chemnitzer FC: Tolles Spiel, nettes Ambiente, zu wenig Zuschauer
- Montag, den 12. April 2010 um 12:26 Uhr
- Marco Bertram
- Bereich: Magazin -
- Sport
Zu Gast im Mommensenstadion. Ein Stadion mit einem ganz anderen Ambiente. Sicher mit einem gewissen Charme, doch eben ganz anders als die anderen Fußballstadien in Berlin. Das Sportforum oder die Alte Försterei und das Mommsenstadion trennen ganze Welten. Im Mommsenstadion geht alles behäbiger zur Sache. Rund um die Sitzplatztribüne wabert noch das Ambiente des typischen Westberlins.
Die Atmosphäre war trotz der recht wenigen Zuschauer erstaunlich gut. Die Gästefans aus Chemnitz gaben 90 Minuten lang ihr bestes, und auch die Tebe-Fans wurden in der zweiten Halbzeit warm.
In der Folgezeit erarbeitete sich der Chemnitzer FC wieder leichte Vorteile. Der CFC kam zu guten Möglichkeiten, in der 37. Minute ging ein straff geschossener Ball knapp über die Latte und traf eine Kamera, die auf einem Stativ hinter dem Tor stand. Bis zur Pause gab es noch zwei weitere Chancen für die Gäste.
Eine richtig dicke Chance zur Führung, hatten die Hausherren in der 78. Minute. Im Anschluss verteidigte Tebe fast nur noch das 0:0. Chemnitz erhöhte den Druck, wollte unbedingt die Führung erzielen. Groß war der Jubel unter dem TeBe-Anhang, als in der 87. Minute der lange verletzte Benjamin Griesert eingewechselt wurde.
Fünf Minuten Nachspielzeit gab der junge Schiedsrichter Dominik Bartsch, der eine solide Arbeit abgeleistet hatte. In der 92. Minute hatten die Chemnitzer die wohl insgesamt beste Chance des ganzen Spiels. Keeper Langen musste einen echten Gewaltschuss mit einer Glanzparade abwehren. Nach weiteren drei Minuten wurde das Spiel abgepfiffen.
Bittere Enttäuschung bei den Gästen, großer Jubel und Erleichterung bei den Berlinern. "Danke Mannschaft, danke Trainer!" Mit dieser Aufschrift hielten die TeBe-Fans auf der Gegengerade ein Spruchband hoch.
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