Demnach darf der DFB weiter seine Pressemeldung über die Belästigungen von Schiedsrichtern seitens Manfred Amerells verbreiten. Im Gegenzug erhielt der Ex-Schiri die Namen derer, die ihn belasten, allerdings unter der Verpflichtung diese nicht an Dritte weiterzugeben. Für jeden Fall der Zuwiderhandlung droht eine Vertragsstrafe von 25.000 Euro. Grund: Die Identität der Betroffenen soll geschützt werden.
Der ganze vor allem von den Medien hochgekochte und ausgeschlachtete Skandal, erinnert stark an das teils niveaulose Nachmittagsprogramm einiger privater Fernsehsender. Trotz der außergerichtlichen Einigung, vor der Zwanziger seinen Rücktritt für den Fall einer Niederlage angeboten hatte und Franz Beckenbauer als Nachfolger bereits gehandelt wurde, trägt der DFB nun einen gewaltigen Imageschaden mit sich herum.