Aktuell
| Richtig reagieren bei einem Wildunfall |
| Mittwoch, 16. April 2008 | |
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Der ADAC testete jetzt die Folgen eines Wildunfalls: Bei dem Versuch rammte ein Pkw mit 40 Stundenkilometer einen 55
Kilogramm schweren und 93 Zentimeter großen Hirschdummy. Ergebnis:
Während durch den Aufprall die Motorhaube stark eingebeult wurde, blieb
die Windschutzscheibe intakt. Der Fahrer wäre bei einem realen Unfall
unverletzt davongekommen.
Um Wildunfälle zu vermeiden, ist laut ADAC vor allem der Autofahrer gefragt. Generell sollte man im Wald mit erhöhter Aufmerksamkeit und vorausschauend fahren und dabei stets bremsbereit sein. Taucht ein Tier auf, muss man abblenden, bremsen und langsam weiterfahren. Vorsicht: viele Wildtiere sind Herdentiere, weitere Tiere können folgen. Ist ein Zusammenstoß unvermeidlich, sollte man nicht versuchen auszuweichen, sondern stark bremsen. Nach einem Unfall müssen die Warnblinkanlage eingeschaltet, die Unfallstelle mit Warndreieck abgesichert, Verletzte versorgt und die Polizei alarmiert werden. Das Tier nicht anfassen, da es an Tollwut erkrankt sein könnte. Für die Kaskoversicherung braucht man nach einem Wildunfall eine Bescheinigung der Polizei oder des Jagdpächters. Weitere Infos: ADAC |
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