Aktuell
| Bußgelder in Europa |
| Montag, 17. März 2008 | |
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Autofahrer, die ins Ausland reisen, sollten sich vorher über die dort
bestehenden Verkehrsvorschriften informieren. Auch ausländische
Behörden kassieren bei Vergehen im Straßenverkehr mitunter kräftig ab.
Die aktuelle ADAC-Bußgeldliste zeigt, dass die Strafen für bestimmte
Verstöße in einigen Ländern teils deutlich höher sind als in
Deutschland.
Noch immer ist in den meisten europäischen Ländern Alkohol am Steuer das schwerste Vergehen und wird entsprechend hart bestraft. Wie in den letzten Jahren sind die skandinavischen Nationen dabei Spitzenreiter: In Finnland liegt das Bußgeld bei 15 Tagessätzen (abhängig vom Monatsverdienst) und mehr, in Dänemark zahlt der Verkehrssünder bis zu einem Monatsverdienst. Schweden verlangt ab 0,2 Promille BAK mindestens 30 Tagessätze. Norwegen wiederum berechnet die höchsten Gebühren für zu schnelles Fahren (ab 395 Euro), Rotlicht- und Überholverstoß (660 Euro) und Parkvergehen (90 Euro). Der ADAC weist darauf hin, dass derzeit nur österreichische Bußgelder in Deutschland vollstreckt werden können. Geldbußen aus anderen EU-Ländern können voraussichtlich erst ab 2009 in Deutschland eingefordert werden; bis dahin muss aber jederzeit dort, wo der Verstoß stattgefunden hat, mit Vollstreckungsmaßnahmen gerechnet werden. Weitere Infos: ADAC |
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