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Sicherer Radausflug mit den Kids |
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Dienstag, 29. April 2008 |
Fahrradanhänger oder Fahrradsitz
für die Kids? Der ADAC hat jetzt beide Transportmittel in einem
aktuellem Systemvergleich unter die Lupe genommen. Das Ergebnis:
Unentschieden. Jede Methode hat Vor- und Nachteile. So bietet sich auf
kürzeren Strecken und in der Stadt eher der Sitz an, auf längeren
Ausflügen hat der Anhänger die Nase vorn.
Stellvertretend für alle Anhänger wurde der Testsieger im ADAC-Fahrrad-anhängertest 2005 „Burley Cub“ getestet. Er bietet insgesamt mehr Sicherheit. Auch in Sachen Komfort schneidet der Anhänger besser ab, was sich auf längeren Strecken bemerkbar macht. Er bietet – je nach Modell – ein bis zwei Kindern Platz, die vor Wind und Wetter geschützt sind. Außerdem können sie auch mal schlafen. Beim bergab fahren mit Fahrradanhänger ist aber Vorsicht geboten. Der Anhänger schiebt beim Bremsen so kräftig, dass das Hinterrad des Fahrrades ausbrechen kann und der Radfahrer stürzt.
Der Kindersitz „Römer Jockey Comfort“, Testsieger bei der Stiftung Warentest, ist im Systemvergleich beim Fahrverhalten und in der Handhabung klar im Vorteil. Das Rangieren des Fahrrads mit Sitz ist unkompliziert und deshalb gerade in der Stadt handlicher als mit Anhänger. Der gelegentlich notwendige An- und Abbau des Sitzes ist einfacher als beim Anhänger. Aus diesem Grund empfiehlt der ADAC für kurze Strecken den Sitz. Ein Rad mit Kind im Sitz darf jedoch nie abgestellt werden. Das Umkippen des Rades kann selbst bei nachgerüstetem Doppelständer nicht ausgeschlossen werden. Das Kind ist einem hohen Verletzungsrisiko ausgesetzt.
Wichtig für beide Systeme: Das Fahrrad muss geeignet sein. Gute Bremsen gehören ebenso dazu wie entsprechende Beleuchtung. Und das Fahren muss geübt werden. Der breite Anhänger wie der hohe Schwerpunkt mit Kindersitz sind nicht ohne weiteres zu bewältigen. Außerdem weist der ADAC darauf hin, dass das Kind beim Gebrauch beider Transportmittel angegurtet sein und einen Helm tragen muss. Die Preisspanne der Systeme reicht von deutlich unter 100 Euro für Kindersitze bis deutlich über 500 Euro für Anhänger.
Weitere Infos:
ADAC
Foto:
Bildagentur global-photos.de
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