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Risikio-Surfen mit WLAN
Freitag, 29. Februar 2008
Freiheit ist kabellos - aber fünf von sechs Geräten erhalten nur „ausreichend“: Surfen über drahtlose Internetzugänge wird zum Standard – dank günstiger WLAN-Router kein Luxus mehr. Die Geräte übermitteln Daten per Funk, so muss der Computer nicht in der Nähe der Telefondose stehen. Oft ist so ein Funk-Router beim Abschluss eines DSL-Vertrags sogar kostenlos. Die Zeitschrift Computerbild hat jetzt in der Montag erscheinenden Ausgabe (6/2008) alle aktuellen WLAN-Router der Internetanbieter getestet. Ein Ergebnis: Immer noch kommen Geräte mit gefährlichen Sicherheitslücken auf den Markt.


Zwar bietet der eingebaute Schutzwall, die so genannte Firewall, bei allen Geräten bereits eine gewisse Sicherheit vor Angriffen aus dem Internet. Bei den Routern von Kabel-TV-Anbietern war aber die notwendige Verschlüsselung der Funkverbindung ab Werk nicht aktiviert. So kann ein Angreifer in Reichweite des Funknetzes ohne großen Aufwand den Datenverkehr abhörbaren.

Das schockierendste Testergebnis: Der brandneue Siemens-Router Gigaset SX763 öffnet Datendieben Tür und Tor. Lässt der Nutzer den Router im Werkszustand, ist der Passwortschutz in Sekunden geknackt. Beim simulierten Hacker-Angriff waren die Tester bereits beim fünften Versuch erfolgreich. Mit dem gängigen Standard-Benutzernamen„administrator“ und dem Passwort „admin“ klappte der Zugriff auf die Fernsteuerungszentrale des Routers. Im Heimnetz freigegebene persönliche Daten sind so für jedermann zugänglich. Das bedeutet eine klare Testabwertung auf „mangelhaft“.

Weitere Infos:
Computerbild
 
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