| Babyfones: Zum Abhören zu gefährlich |
| Dienstag, 29. April 2008 | |
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Nicht nur in der Wirtschaft sind Babyfones (siehe Porsche Chef Wendelin Wiedeking) schädlich, auch für die eigentlich Zielgruppe. Dies hat die Zeitschrift Computerbild in ihrer aktuellen Ausgabe herausgefunden. SO fanden Experten beim aktuellen Test von Babyfonen
verbotene Weichmacher in den Antennen von drei der acht überprüften
Geräte.
So bestand die Antenne des „DBS 1850 Digital“ von REV zu mehr alseinem Fünftel (207 Gramm/Kilogramm) aus dem Leber schädigenden PhtalatDINP. Auch das „Young 500“ des Herstellers dnt enthielt pro Kilogramm176 Gramm dieses Weichmachers. Außerdem fanden die Tester verboteneSubstanzen im „MBF 3333“ von H+H, das mit dem Blauen Umweltengel beworben wird: Die Antenne des Geräts enthielt unter anderem etwa 18 Gewichtsprozent DEHP. Der Stoff steht im Verdacht, die Fortpflanzungzu hemmen. Auf Nachfrage von COMPUTERBILD, warum das Gerät trotzdemden Blauen Engel erhalten hat, versprach das zuständige Umweltbundesamt, kurzfristig für Klärung zu sorgen.
Doch Weichmacher waren nicht die einzige Gefahrenquelle im Testfeld:Wer das Elterngerät des „REV DBS 1850 Digital“ auf dieGrundeinstellungen zurück setzen will, riskiert wegenKonstruktionsmängeln einen Stromschlag.Alle drei genannten Geräte wurden als „mangelhaft“ abgewertet. VierTestkandidaten schafften dagegen ein „gut“, ein Gerät erhielt„befriedigend“. Bei den Testpunkten zum gefürchteten „Elektrosmog“ gab es dagegen keine Patzer: Die Funkfelder waren bei allen Geräten nicht vielschwächer als bei Schurlostelefonen, Handys und WLAN-Routern. Trotzdem preisen alle Hersteller ihre Produkte als besonders strahlungsarm.Allerdings arbeitet kein Gerät mit einer automatischen Leistungsregelung. Das ist eine Technik, die bei strahlungsarmenSchnurlostelefonen schon seit einiger Zeit Standard ist.
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