Mit der S-Bahn gelangt man vom Stadtzentrum aus nach Grünau. Die Linien in Richtung Schönefeld und Königs Wusterhausen fahren über Grünau, eine Linie endet auch direkt dort. Vom S-Bahnhof aus gelangt man auf der Wassersportallee direkt ans Wasser.
Raus aus der Bude: Der perfekte Frühlingsspaziergang
- Freitag, den 09. April 2010 um 15:59 Uhr
- Marco Bertram
- Reisemagazin
Mit der S-Bahn gelangt man vom Stadtzentrum aus nach Grünau. Die Linien in Richtung Schönefeld und Königs Wusterhausen fahren über Grünau, eine Linie endet auch direkt dort. Vom S-Bahnhof aus gelangt man auf der Wassersportallee direkt ans Wasser.
Man überquert die Regattastraße und schon hat man die kleine Anlegestelle erreicht. Wer es noch nicht weiß: Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) betreiben auf den Berliner Gewässern ein paar Fähren. Mit einem ganz normalen VBB-Ticket kann man diese Fähren benutzen.
Bereits 1890 wurde eine Fähre über den Langen See / die Dahme eingerichtet. 1903 wurde die Straßenbahnlinie gebaut, die vom Schloßplatz Köpenick nach Wendenschloß führt. Diese Linie wird auch in der Gegenwart noch betrieben.
Der frühere Name der Ortslage Wendenschloß war Eichhorn, das erstmals 1516 urkundlich erwähnt wurde. Die Bezeichnung Wendenschloß stammt von einer Restauration, die der Fährmann Wöse dort im 19. Jahrhundert betrieb. Da sich dort damals eine Wendeschleife für Pferdekutschen befand, hieß das Lokal "Zur Wendeschleife". Bei der Zusammenlegung mit einem anderen Lokal wurde aus beiden Namensteilen dann der Name Wendenschloß gebildet. 1905 beschloss der Magistrat von Köpenick, den Namen auf die gesamte Villenkolonie auszudehnen.
Am Ortsausgang von Wendenschloß befindet sich ein kleines Freibad mit integriertem Strandcafé. Bei moderaten Preisen kann man dort in einem Strandkorb sitzen und bei Kaffee und Kuchen auf das Wasser schauen.
Nach einer Weile stößt man auf den Schmetterlingshorst, eine Gaststätte zwischen Bäumen direkt am Wasser liegt, lange Zeit geschlossen war und nun nach der Renovierung wieder der Öffentlichkeit zur Verfügung steht. Für wenig Geld kann man dort ein Bier trinken oder einen kleinen Snack zu sich nehmen. Wer Lust hat, kann sich im Gebäude eine Dauerausstellung ansehen.
Bei zweiter Möglichkeit erreicht man nach etlichen Kilometern die Siedlung Müggelheim, von wo aus man mit einem Bus in Richtung S-Bahn fahren kann.
An dieser Diskussion teilnehmen.
Bitte anmelden oder registrieren um an dieser Diskussion teilnehmen zu können.