Aktuell
| Fisch-Auktion im Pazifik |
| Freitag, 15. Februar 2008 | |
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Hawai’ianer verzehren rund doppelt so viel Fisch wie der
durchschnittliche Festland-Amerikaner und so verwundert es nicht, dass
Meerestiere eine besondere Bedeutung haben. Ahi, Ono, Mahi-mahi oder Humuhumunukunukuapua’a. Die Namen der Fische
rund um die hawai’ischen Inseln sind nicht nur schwer auszusprechen und
exotisch, sondern auch schmackhaft und heiß begehrt. Deswegen
versammeln sich jeden Morgen von Montag bis Samstag ein bis zwei
Dutzend Käufer bei der Honolulu Fish Auction, wenn die Fischer ab 5:30
Uhr ihre Waren am Pier 38 hereinbringen.
Wer live dabei sein möchte, wenn die Händler ihre Ware feilbieten, der sollte früh aufstehen. Zunächst werden die großen Fische wie Schwertfisch oder Thunfisch versteigert, anschließend sind die kleineren Meerestiere an der Reihe. Gesteigert wird immer in zehn-Cent-Schritten und Besucher sollten sich nicht wundern, wenn sie kein Wort verstehen. Die Händler und Käufer benutzen hawai’ische Ausdrücke und Codes, denen Außenstehende in der Regel nur mit Verwunderung folgen können. Im Gegensatz zu vielen anderen Fischerei-Gebieten auf der Welt wird aus Rücksicht auf die Delfine auf Hawai’i ausschließlich mit Leine gefischt. Fangtechniken mit Netzen sind dagegen streng verboten.
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