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Iditarod: Tier und Mensch am Limit im ewigen Eis
Montag, 28. Januar 2008 um 10:00
Man nennt es „The Last Great Race”: Am 1. März startet in Alaska das längste härteste Hundeschlittenrennen der Welt, der berühmte Iditarod. Neun Tage benötigen die besten Teams für die 1860 Kilometer lange Strecke von Anchorage bis nach Nome an der Beringsee.

Das Iditarod-Hundeschlittenrennen ist in der Tat eines der grö&

szlig;ten Herausforderungen an Kondition und Durchhaltevermögen. Jedes Jahr machen sich die Hundeschlittenteams mit je zwölf bis 16 Hunden von Anchorage auf ihren langen Weg durch die eisige Wildnis Alaskas. Nach 1860 Kilometern gebirgiges Gelände, zugefrorene Flüsse, dichte Wälder, weite Tundren und vereiste Küstengebiete erreichen sie das Ziel in Nome.

Das Rennen geht auf das Jahr 1925 zurück: In dem Ort Nome an der Beringsee, der damals hauptsächlich von Goldsuchern bewohnt war, wurde unter den Einwohnern Diphtherie diagnostiziert. Das dringend benötigte Serum wurde in einem Wettlauf mit der Zeit mit einer Hundeschlitten-Staffette nach Nome gebracht. Der Leithund des letzten Teams, Balto, hat sogar ein Denkmal im Central Park in New York.

Das Rennen beginnt immer am ersten Samstag im März mit einem Zeremonienstart in der Innenstadt von Anchorage mit einer eindrucksvollen Teilnahme von Zuschauern und internationalen Medien. Am Sonntag ist dann der offizielle Start des Rennens in Willow.

Weitere Infos:
www.iditarod-race.de