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Arche Nebra feiert Sommersonnenwendfest
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Arche Nebra feiert Sommersonnenwendfest | Arche Nebra feiert Sommersonnenwendfest |
| Freitag, 2. Mai 2008 | |
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Zu einem Sommersonnenwendfest sind Archäologieinteressierte am 21. Juni
im Besucherzentrum Arche Nebra willkommen. In unmittelbarer Nähe zum
Fundort der Himmelsscheibe von Nebra im Süden Sachsen-Anhalts wird der
längste Tag des Jahres und zugleich das einjährige Jubiläum des
Besucherzentrums gefeiert.
Höhepunkte des Festprogramms am 21. Juni sind die Auftritte der Berliner Künstlerin Petra Tobies, die um 13 und 16 Uhr als Sternenelfe Luftartistik an einem am Dach der Arche Nebra befestigten Vertikaltuch zeigt. Um 14 Uhr ist Wolfhard Schlosser mit dem Vortrag „Die Sonnenwenden in der Vorgeschichte – ein Streifzug durch Alt-Europa“ zu Gast. Der Astronomieprofessor aus Bochum war maßgeblich an der Deutung der Himmelsscheibe beteiligt. Den Abschluss bildet am Abend der Start eines Heißluftballons, von dem aus drei Gäste die „Himmelswege“ aus der Luft erleben können. Ganztägig ab 10 Uhr werden rund um die Arche Nebra Experimente und Spiele zum Thema Sonne angeboten. Große und kleine Entdecker können an diesem Tag mehr über die Sonne erfahren – zum Beispiel bei Sonnenbeobachtungen mit Teleskopen. Darüber hinaus gibt es einen Ballonflugwettbewerb und Führungen durch die Arche Nebra sowie zum Fundort der Himmelsscheibe auf dem Mittelberg. Das Besucherzentrum „Arche Nebra“ ist am 21. Juni von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Der Aussichtsturm am Fundort der Himmelsscheibe von Nebra auf dem Mittelberg ist bis 21.50 Uhr zugänglich. Es verkehrt ein Shuttlebus. Das Besucherzentrum Arche Nebra gehört zur Tourismusroute „Himmelswege“, die archäologisch Sehenswertes im südlichen Sachsen-Anhalt miteinander verbindet. Nach dem Fest am 21. Juni in der Arche Nebra kann man den Tag mit einem Besuch des Sommersonnenwendfestes im rund 7.000 Jahre alten Sonnenobservatorium Goseck ausklingen lassen. Weitere Infos: www.himmelswege.de |

