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Extraschicht im Ruhrgebiet
Deutschland
Donnerstag, 24. Mai 2007 um 09:00
Entdecken. Erleben. Bewegen - die Metropole Ruhr wird zum Kulturtreffpunkt für alle: 40 Spielorte und 120 Events – eines der größten Kulturereignisse in NRW in 2007, die Nacht der Industriekultur.

Der Slogan der Europäischen Kulturhauptstadt 2010 gilt in der Nacht der Industriekultur vom 2. auf den 3. Juni 2007 überall im Ruhrgebiet. Ehemalige Industriestandorte verwandeln sich in eine Bühne für Kultur und werden zum Treffpunkt von mehr als 100.000 Menschen. Zechen, Kokereien, Halden, Hochöfen, Maschinen- und Gebläsehallen sind nicht nur Kulisse, sondern selbst wesentlicher Teil der Inszenierung. Lichtkünstler illuminieren die einstigen Fabriken, Artisten nutzen sie für waghalsige Kunststücke, Musiker schaffen in ihnen faszinierende

Klangwelten – 120 Events an 40 Spielorten geben einen Einblick in das Kulturprogramm der Metropolregion und einen kleinen Vorgeschmack auf die Kulturhauptstadt Europas 2010.

Image1Von 18 Uhr abends bis 2 Uhr morgens verwandeln Tänzer und Artisten, Musiker und Schauspieler, Licht- und Zauberkünstler die ehemaligen Industrieanlagen des Reviers in Orte der Kunst und der Begegnung und machen die Nacht der Industriekultur zu einem der größten Kulturereignisse in NRW im Jahr 2007.

Fünf Drehscheiben werden als besondere Anziehungspunkte und als zentrale Verkehrsknoten für den nächtlichen Kulturtrip eingerichtet: der MüGa-Park in Mülheim a. d. Ruhr, das UNESCO-Weltkulturerbe Zollverein in Essen, der Zukunftsstandort Ewald in Herten, das Deutsche Bergbau-Museum Bochum und der Dortmunder Hafen.

Über 200 Museen, 100 Kulturzentren, 13 Schauspiel- und Festspielhäuser, 6 Symphonieorchester, 5 Opern- und Musik-theater, 5 Ballettkompanien und über 1.000 Industriedenkmäler hat das Ruhrgebiet im Angebot. Neben diesem Kulturprogramm gibt es einen ebenso umfangreiches Freizeitangebot.

„Kultur macht mobil“ – ein ausgefeiltes Mobilitätskonzept bringt die ExtraSchicht-Besucher mit Bus und Bahn in Bewegung. Eine Kombination aus Shuttle-Bussen und deutlich höher getakteten S-Bahnen sorgt für direkte und schnelle Verbindungen zwischen den Drehscheiben und Spielorten.Durch die Zusammenarbeit des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) mit den lokalen Verkehrsunternehmen haben die Inhaber des ExtraSchicht-Tickets am 2. Juni und bis 7 Uhr am 3. Juni freie Fahrt. Das Ticket gilt auch in den benachbarten Verkehrsverbünden Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) sowie Zweckverband SPNV Ruhr-Lippe (ZRL) und garantiert den Besuchern Mobilität zwischen Köln und Unna.

Das Shuttle-Bussystem bildet jeweils ein Netz um die Drehscheiben, den logistischen Zentren der Nacht. Darüber hinaus verknüpfen S- und RegionalBahnen als Cityverbindungen die Drehscheiben auf den Achsen Duisburg – Essen – Dortmund und Oberhausen – Gelsenkirchen – Herne. Die Shuttle-Buslinien fahren inder Regel im 15-Minuten-Takt die Spielorte und Drehscheiben bis nachts um 3 Uhr an. Die S- und RegionalBahnen verkehren nahezu alle im 30-Minuten-Takt bis nachts um 4 Uhr.

Das Ticket zur ExtraSchicht beinhaltet nicht nur den Eintritt zu allen Spielorten und Veranstaltungen, die Nutzung der Shuttle-Busse und der öffentlichen Verkehrsmittel in VRR, VRS und ZRL ist ebenfalls inklusive. Die Tickets zur ExtraSchicht sind ab dem 7. März 2007 erhältlich. Wie in jedem Jahr erhalten Frühbucher einen Rabatt: Bis zum 18. April 2007 kostendie Tickets nur 8 Euro. Ab dann sind sie im Vorverkauf für 10 Euro (Erwachsene) bzw. 8 Euro (ermäßigt) erhältlich.4-Personen-Tickets gibt es für 32 Euro. An der Tageskasse kosten die Karten 14 Euro.

Quelle: Ruhrgebiet Tourismus GmbH & Co. KG