| Korea setzt 2008 auf Jeollanam-do |
| Donnerstag, 14. Februar 2008 | |
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6.400 km lange Küste und 2.000 Inseln - beeindruckende Natur und kulturelle Höhepunkte: Wie jedes Jahr stellt die koreanische Tourismuszentrale eine südkoreanische Provinz ins Zentrum ihrer Aktivitäten. Für 2008 fiel die Wahl auf die Provinz Jeollanam-do im Südwesten des Landes, bekannt als die „Reiskammer Südkoreas“. Außerdem geht es deises Jahr um neue Touren nach Nordkorea sowie die Vermarktung des Landes als Stopover-Destination Die Provinz Jeollanam-do an der wunderschönen Südwestküste Koreas bietet mit ihrer Hauptstadt Gwangju, ihren zahlreichen kulturellen Schätzen, landschaftlichen Schönheiten und faszinierenden Festivals einen großartigen Einblick in das koreanische Leben. Eine Besonderheit ist der Byeonsan Peninsula Nationalpark mit bizarren Felsgipfeln, historischen Tempeln, den bekannten Jikso Wasserfällen und wunderbaren Stränden.Besonders bekannt ist außerdem der Unjusa Tempel mit 18 Pagoden und 80 Buddha-Statuen. Die alte Lehre der Geomantik betrachtet die koreanische Halbinsel als Schiff, dessen Gewicht ungleich verteilt war. Da es im Südwesten weniger Berge gibt als im Norden und das Schiff demnach wegen der ungleichen Gewichtsverteilung zu sinken droht, wurden in ganz Jeollanam-do tausende Buddhastatuen und Pagoden errichtet.
Auch bei kulinarischen Genüssen kommen Besucher auf ihre Kosten. Alljährlich findet im Herbst das Gwanju Kimchi Festival statt, in dessen Mittelpunkt alles steht was mit dem koreanischen Nationalgericht aus eingelegtem Kohl zu tun hat. Meister der Kimchi-Zubereitung und Neugierige finden sich hier ein, um die Vielfalt der Kimchi-Sorten kennen zu lernen, es selbst herzustellen und natürlich zu probieren. Zudem befindet sich mit Yeosu der Austragungsort der Weltausstellung 2012 im Süden der Provinz. Hyundai Asan verzeichnete bereits 5.000 Buchungen für Touren im Dezember 2007. Außerdem erwartet man weitere Steigerungen. Für die Zukunft sind auch Touren nach Pyeongyang, der nordkoreanischen Hauptstadt, und zu dem Berg Baekdu an der nordkoreanisch-chinesischen Grenze geplant.
Der Incheon International Airport bei Seoul bietet attraktive Transit-Touren, um die Wartezeiten beim Stopover zu verkürzen und ganz nebenbei die faszinierende Kultur Koreas kennen zu lernen. Der Flughafen ist der größte und modernste internationale Flughafen Koreas in unmittelbarer Nähe von Seoul. Als Nummer eins der asiatischen Drehkreuze können Passagiere von diesem Hub zu Transittouren starten und trotz begrenzter Zeit so viel Korea wie möglich erleben. Der Flughafen bietet je nach persönlichem Spielraum ein-, zwei-, vier- oder fünfstündige Touren an. Dabei geht es zu beschaulichen Tempeln in unmittelbarer Nähe, zu Sightseeing- und Shopping Touren nach Incheon oder Seoul, zum Golfen, Wellnessen oder zur entmilitarisierten Zone an der Grenze zu Nordkorea. |

