| Kenia hofft auf sonnigen Tourismus |
| Montag, 28. April 2008 | |
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Nach Überwindung der politischen Krise in Kenia arbeitet die
Tourismuswirtschaft in dem ostafrikanischen Urlaubsparadies mit
Zuversicht daran, schon bald wieder an die Erfolge der vergangenen
Jahre anknüpfen zu können. Obwohl kein einziger Urlauber durch die
Unruhen, von denen einige Landesteile Kenias Anfang Januar 2008
betroffen war, zu Schaden kam, meiden dennoch viele Reisende seitdem
das Land. Um so größer ist die Herausforderung für Kenia, den durch die
politische Krise erlittenen Imageschaden wieder zu beheben.
Zur gleichen Zeit wurde parallel eine dauerhafte politische Einigung im Lande erzielt: Nach wochenlangen Verhandlungen und Gesprächen wurde am 13. April in Nairobi endlich eine Koalition der nationalen Einheit verkündet, in welcher sich keine Interessengruppe benachteiligt fühlen kann. Die Ernennung der Minister war besonders für die Tourismuswirtschaft ein freudiges Ereignis: Najib Balala, der Wunschkandidat vieler kenianischer Hoteliers und Reiseveranstalter, wurde zum neuen Tourismusminister ernannt. Balala gilt als ausgewiesener Tourismusexperte und war selbst 1997 Gründungsmitglied des Kenya Tourist Board. Auch als Bürgermeister von Mombasa machte er sich einen Namen und konnte maßgeblich zur Entwicklung dieser größten Hafenstadt Ostafrikas beitragen. Kurz nach seinem Amtsantritt stellte Balala klar, wie wichtig der Tourismus für Kenia sei und dass er sich persönlich dafür einsetzen werde, dass dem Tourismusmarketing des Landes umgehend eine Summe von rund 15 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werde. Die Ernennung Balalas zum Tourismusminister ist damit ein klares Zeichen der kenianischen Regierung, welche Bedeutung dem Tourismus in dem ostafrikanischen Land beigemessen wird. Weitere Infos: www.magicalkenya.com |

