Doch der große Andrang, vor allem an Seen, hat bisher zu ungewöhnlich vielen Badeunfällen geführt. Im ersten Halbjahr 2008 kamen allein in Deutschland 275 Menschen zu Tode. Leistungsüberschätzung, vor allem bei älteren Schwimmern ist die häufigste Unfallursache. Deshalb ist es besonders wichtig, Badeverbote strikt einzuhalten und sich über die Beflaggung am Strand bei den zuständigen Badeaufsichten genau zu informieren.
In Spanien gibt die Wasserqualität ebenfalls keinen Grund zur Beanstandung. Doch die gefährlichen Staatsquallen vor der katalanischen Küste sind noch immer nicht verschwunden. An vielen Stränden wehen daher gelbe Warnflaggen. Ob Baden trotzdem möglich ist, erfahren Urlauber bei der Strandaufsicht. In Frankreich treiben an der Côte d`Azur ebenfalls nesselnde Quallen, die bei ungünstigen Winden an die Strände geschwemmt werden können.
Auch Italien bleibt von Quallen nicht verschont. An der ligurischen Küste werden derzeit besonders viele Leuchtquallen der Art Pelagia noctiluca gesichtet. Mit Netzen wird versucht, die Tiere vom Strand fern zu halten. Die äußerst strengen, italienischen Qualitätsanforderungen an die Sauberkeit von Meer oder Seen zeigen an den Stränden weiterhin Wirkung. In 38 Orten gibt es Belastungen oder sogar Badeverbote. An den Gewässern und Stränden in Portugal, Ungarn, Kroatien und Österreich dagegen sind Wasserqualität und Sauberkeit einwandfrei.
Weitere Infos:
www.adac.de/sommerservice
Baden: Klares Wasser in Deutschland
- Freitag, den 15. August 2008 um 12:12 Uhr
- Ralf Schmahld
- Gesundheit / Umwelt
Meeresküsten und Seen bieten optimale Voraussetzungen zum Schwimmen und Baden und dazu sind die deutschen Gewässer sauber, klar und warm. Das zeigt der
ADAC-Sommerservice, der noch bis 31. August über die Wasserhygiene in
13 europäischen Ländern informiert.