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Montag, 11. Januar 2010 10:10

Es wird härter, roher und brutaler: Nach fünf Monaten sind die Dreharbeiten für den Film
"Operation Milk" nun entgültig abgeschlossen. 23 Drehtage liegen zurück. 21 Darsteller wirkten an den Szenen mit. In der Weihnachtspause gab es ausführliche Gespräche zwischen Regisseur, Produktions- und Beratungsteam. Das Ergebnis: Vier zusätzliche Bilder und Material für eine Filmlänge von 60 Minuten warten auf den FinalCut.
"Die Qualität der Bilder stieg von Monat zu Monat", erklärt Marco Bertram (Regisseur, Drehbuchautor). "Obwohl auch die ersten Szenen vom August und September gut gelungen sind, waren wir nicht mehr zu 100 Prozent zufrieden. Durch drei zusätzliche Bilder in der Anfangsphase des Films erklären sich jetzt einige Dinge weitaus besser!"

Bereits zwischen Weihachten und Neujahr wurde wieder zur Kamera gegriffen. Eine Szene in einem Tunnel wurde in Angriff genommen. Anfang Januar gab es drei weitere Drehtage, am 8. Januar war die allerletzte Einstellung im Kasten.
"Drei von vier Bildern wurden im Freien und in einem kalten Keller abgedreht. Das war wirklich kein Zuckerschlecken, doch es hatte wie immer Spaß gemacht. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und wird den Film bereichern.", berichtet Darsteller Christian Linge.
"Ich hätte im Juli 2009 nicht gedacht, dass dieses Filmprojekt so groß wird. Anfangs war ja von 30 Minuten Filmlänge die Rede, nun wird der Film 60 Minuten lang werden. Schwerpunkte hatten sich verschoben. Teilweise drehte sich der Film fast von allein, wie von Geisterhand. Dinge fügten sich, begeisterte Leute stießen hinzu, Probleme lösten sich urplötzlich in Luft auf. Wenn ein Projekt gut läuft, soll man es ruhig weiterlaufen lassen, bis man wirklich rundum zufrieden ist!", erklärt Marco Bertram.
Als unvertonte Rohfassung liegt nun die elfte Version auf dem Tisch. Seit August 2009 wurde parallel zu den laufenden Dreharbeiten stets an der Rohfassung geschnitten. Nach dem gemeinsamen Sichten mit Beratern aus der Produktion- und Filmszene, wurden die finalen Entscheidungen (wie Änderung des Anfangs und dem Ende) getroffen. Ende Januar bis März geht es ins Studio zum Vertonen und an den Schnittplatz. Im Frühjahr dieses Jahres soll der fertige Film der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Übrigens: Das Filmprojekt Operation Milk setzt auf seine Fans und das auf allen Ebenen. So wurde zusätzlich zum Portal auf turus.net, einen Twitter-Account auch eine eigene Facebook-Seite eingerichtet, wo parallel auch die Trailer veröffentlicht werden.
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