Deutlich. Ein gutes Stichwort. Deutlich sind auch die Worte der US-Regierung in Richtung Ölkonzern. Die Geduld ist nun am Ende. Kein Wunder, schließlich befindet sich das ölige Desaster direkt vor Amerikas Küste. Bereits jetzt sind die Fischer und Tiere an Louisianas Küster die Hauptverlierer. Den Fischern geht die Existenz verloren, die Tiere verlieren ihr Leben.Â
Das Öl-Desaster vor Amerika nimmt seinen sprudelnden Lauf
- Montag, den 31. Mai 2010 um 09:44 Uhr
- Marco Bertram
- Bereich: Magazin -
- Gesellschaft
Deutlich. Ein gutes Stichwort. Deutlich sind auch die Worte der US-Regierung in Richtung Ölkonzern. Die Geduld ist nun am Ende. Kein Wunder, schließlich befindet sich das ölige Desaster direkt vor Amerikas Küste. Bereits jetzt sind die Fischer und Tiere an Louisianas Küster die Hauptverlierer. Den Fischern geht die Existenz verloren, die Tiere verlieren ihr Leben.Â
Niemand weiß genau, wie viele Tonnen Erdöl bereits ins Meer geflossen sind. Fest steht, dass es bereits jetzt mehr sind als beim Unfall des Öltankers "Exxon Valdez" im Jahre 1989 vor der Küste Alaskas.
Indes warnt die Umweltschutzorganisation Greenpeace davor, dass solch ein Ölunfall jederzeit auf der Nordsee möglich sei. "Die Öl- und Gasplattformen in der Nordsee sind unfallgefährdet. Neue Luftaufnahmen von Greenpeace zeigen zudem das Ausmaß der schleichenden Verseuchung durch den täglichen Betrieb - ein Desaster, das von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wird.", berichtet Greenpeace.
Mit dem Hubschrauber war Greenpeace unterwegs und fertigte zahlreiche Aufnahmen an. Unter anderem zu erkennen: Schwimmende Ölteppiche nahe der Erdölförderanlagen. Allein 2005 sollen rund 1.700 Tonnen Öl in die Nordsee geflossen sein. Regelmäßig käme es zu Unfällen, doch schlimmer sei die chronische Ölverschmutzung, so Greenpeace.
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