So legt der Vorfall den Verdacht nahe, das trotz der inzwischen strengen Datenschutzgesetze sich Mitarbeiter bestimmter Unternehmen neben ihrer gelben oder magenta auch noch eine goldene Nase verdienen. Es ist kein Geheimnis, das wenn ein Mieter umzieht und einen Nachsendeauftrag bei der Deutschen Post in Auftrag gibt, dass diese dann berechtig ist dritten die neue Adresse weiterzugeben (wenn man diesem nicht ausdrücklich widerspricht). Auf den Punkt gebracht: Auch Reklameversender und Briefspammern erhalten so einen direkten Zugang zur neuen Adresse.
Interessant an dem uns vorliegenden Fall: Die Person ist vor rund 18 Monaten umgezogen und hat kein Nachsendeauftrag bei der Post gestellt, damit scheinen die gelben Logistiker unschuldig zu sein. Pikant: Bis vor 18 Monaten stand die Person im Telefonbuch der Deutschen Telekom aber in einer fehlerhaften Schreibweise. Dieser fehlerhaft geschriebene Name schmückte auch die Telekom-Rechnung der Person, die bis vor 18 Monaten Kunde des Magenta-Riesen war. 18 Monate später schmückte nun der fehlerhaft geschriebene Name die Adresszeile der ominösen Werbepost (7gag.com oder früher 24gag.eu) der Briefspammer aus Weilrod bzw. aus Andorra (Robert Estudi & Publicitat SL; Tovlad; EL Cortalet A-E/2-1, L´Aldosa; AD 400 La Massana).
Fazit: bekannte Spammer, neue Adresse, alter fehlerhafter Name. Den Ursprung der Daten kann sich der geneigte Leser nun selber zusammen puzzeln.
