Weitere 1,2 Milliarden Euro wolle GM in Großbritannien, Spanien, Polen und Österreich beantragen, sagte der Minister weiter. Um einen Wettbewerb der Länder untereinander zu vermeiden, solle der Antrag vereinbarungsgemäß zunächst von der EU-Kommission geprüft werden. Insgesamt sehe das Sanierungskonzept des Autobauers Investitionen von 3,3 Milliarden Euro vor. Alle Opelstandorte in Deutschland sollten erhalten bleiben. Allerdings sollten insgesamt 8354 Arbeitsplätze in Europa wegfallen – auch in Deutschland.
Die Frage ist berechtigt, warum soll der deutsche Steuerzahler ein amerikanisches Unternehmen sanieren? Warum sollen Milliarden gezahlt werden, wenn doch tausende Arbeiter bald auf der Straße stehen?
Was mit dem wohlklingenden Namen "Olympia" begann, sollte nun endlich enden. Anstatt sich von einem Unternehmen die Arbeit diktieren zu lassen, sollte endlich ein Schlussstrich gezogen werden. Schade um die Zukunft der Angestellten, aber Deutschland sollte nicht alles mittragen und sich schon gar nicht erpressen lassen.
