Die Europäische Kommission hat heute eine Budgethilfe in Höhe von 100 Millionen Euro für Serbien beschlossen, um die Stabilität im Land zu fördern und die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen der Krise abzumildern. Zudem hat die Kommission ein umfangreiches Hilfspaket für die beitretenden Länder genehmigt, das sie bei der Bewältigung der derzeitigen wirtschaftlichen Schwierigkeiten unterstützen wird. Die 100 Millionen Euro stammen aus Mitteln des Instruments für Heranführungshilfe (IPA). Die Auszahlung erfolgt, vorbehaltlich der Erfüllung im Programm verankerter Voraussetzungen, in zwei Raten zu je 50 Millionen Euro, die für Herbst 2009 und für die erste Hälfte des Jahres 2010 geplant sind.
Die 85 Millionen Euro Finanzhilfe der Europäischen Kommission sind Teil des umfassenden Krisenbewältigungspakets für die Länder des westlichen Balkans (Kroatien, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Albanien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Serbien und der Kosovo im Sinne der Resolution 1244 des VN-Sicherheitsrats) das insgesamt 150 Millionen Euro in Form von Zuschüssen und 600 Millionen Euro in Form von Krediten internationaler Finanzinstitute beispielsweise der Europäischen Investitionsbank und des EFRE beinhaltet.
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