Emotionaler Rückblick: Ferienlager und Klassenfahrten in der DDR Hot

Autor: Marco Bertram     veröffentlicht am 22 Juni 2009    
 
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turus Fotostrecke
1983: Im Betriebsferienlager "Helmut Just"
Foto: turus.net

wanderungRückblick in eine andere Zeit: Fragt man Freunde und Bekannte, die in der DDR aufgewachsen sind, welche zu den schönsten Erinnerungen aus jener Zeit zählen, werden viele antworten: Die Schulklassenfahrten und Betriebsferienlager. Blicke ich - Jahrgang 1973 - auf Kindheit bzw. Schulzeit zurück, kann ich das bestätigen. Die Aufenthalte in den Ferienlagern waren mit die intensivsten und schönsten Erlebnisse. Die Erfahrungen, die ich dort machen durfte, prägten meine gesamte Kindheit. Grund genug, diese Zeit im Magazin turus.net etwas genauer zu beleuchten und zu hinterfragen, was denn eigentlich so schön an jenen Erlebnissen war.

Keine Frage. Fahrten mit der Schulklasse waren immer mit einer Menge Spaß verbunden. Mit den Kumpels aus der Schulklasse der Polytechnischen Oberschule ging es fast jährlich für ein paar Tage in irgendeine Ecke der Deutschen Demokratischen Republik. Gemeinsam mit dem Klassenlehrer und ein paar Elternteilen fuhren wir nach Dresden, Bad Doberan, zum Kloster Chorin oder nach Thale im Harz.

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MarcoDer Besuch eines Konzentrationslagers oder einer sozialistischen Gedenkstätte als Pflichtprogramm sowie wirklich spannende Freizeitgestaltung in Form einer Nachtwanderung oder einer Heuschlacht standen an der Tagesordnung. Damalige Klassenfahrten waren mit Sicherheit den heutigen Klassenfahrten ähnlich. Vom Besuch der sozialistischen Gedenkstätte mal abgesehen. Freundschaften wurden gefestigt, Dummheiten wurden angestellt und etwa ab der siebten Klasse warf man als Junge erste ernsthafte Blicke auf die Mädels. Der erste Kuss? Nicht selten wurde dieser bei einer Klassenfahrt gegeben.

Völlig einmalig und nicht vergleichbar mit heutigen Jugendfahrten oder Jugendcamps waren die Betriebsferienlager der DDR. Ohne verblümt in (N)-Ostalgie zu verfallen, bin ich mir sicher, dass diese Ferienlager etwas wirklich einmaliges waren. Fast jeder Volkseigene Betrieb (VEB) in der DDR besaß irgendwo im Lande ein Betriebsferienlager, in dem während der achtwöchigen Sommerferien die Kinder der Mitarbeiter für wenig Geld zwei Wochen verbringen konnten. In der Regel durfte man ab der 2. Klasse in solch ein Ferienlager fahren und die Altersobergrenze lag bei zirka 14 Jahren.

StrausbergIch erinnere mich noch genau, als ich das erste Mal in das Betriebsferienlager der Fotochemischen Werke Berlin (ORWO) düste. Das Ferienlager "Julius Just" befand sich nicht weit entfernt von Berlin in der Ortschaft Eggersdorf nahe Strausberg. Die Entfernung spielte als Kind überhaupt keine Rolle. Hauptsache verreisen. Egal, ob mit dem D-Zug neun Stunden lang bis nach Eisenach oder eine halbe Stunde lang mit der S-Bahn ins Berliner Umland.

Bereits in der S-Bahn nach Strausberg flossen bei den ersten Kindern die Tränen. Grenzenloses Heimweh - und das nach zwei Stationen an der Stadtgrenze von Ostberlin. Die anderen freuten sich auf zwei Wochen elternfreie Zeit. Klar doch, ich gehörte der zweiten Gruppe an. Ansonsten hätte ich nicht diesen vorliegenden Text verfasst. Zu Fuß ging es vom S-Bahnhof Strausberg aus zirka eine halbe Stunde lang bis zum Gelände des Betriebsferienlagers in Eggersdorf. Das Ferienlager als solches war überschaubar. Etwa 120 Kinder waren pro Fahrt vor Ort. Viermal reisten Kinder der Werksangehörigen während der Sommerferien an und ab.

Auf dem Gelände in Eggersdorf gab es ein älteres Hauptgebäude mit Küche und Speisesaal, ein Anbau für die Mädchen und mehrere Holzbaracken für die Jungen. Die Kinder wurden je nach Alter in Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe hatte einen Gruppenleiter, die meist jüngere Mitarbeiter des Betriebs waren.

Marco BertramDie Tage waren straff durchstrukturiert, doch als Kind empfand man dies überhaupt nicht störend. Ein wenig ärgerlich erschien die Mittagsruhe zwischen 13 und 15 Uhr, doch auch in den Doppelstockbetten der Holzbaracken konnte man genug Unfug treiben. Man erzählte sich Geschichten oder stiftete eine Kissenschlacht an.

Wer über die Stränge schlug, musste sich draußen an einen Baum stellen. Das galt auch nachts. Völlig ungezogene Kinder mussten auch schon mal von ihren Eltern abgeholt werden, doch passierte dies in der Regel ziemlich selten. Fast jeder wusste, wie weit man gehen konnte. Die zwei Wochen im Ferienlager fühlten sich an wie eine Ewigkeit. Positiv betrachtet. Insbesondere die erste Woche war extrem spannend und gespickt mit zahlreichen neuen Eindrücken. Gegessen wurde in Gruppen in einer langen hölzernen Veranda. Der eigentliche Speisesaal mit dem alten Parkettfußboden wurde für das Bergfest und andere Veranstaltungen genutzt.

Vormittags gab es meist Programm auf dem Gelände. Sport und Spiel oder Zeit zur freien Verfügung. Wer Durst hatte, füllte sich Pfefferminztee mit Zitrone an einem aufgestellten Behälter ab. Nachmittags ging es häufig an den nah gelegenen Bötzsee. Im nahen Bach durfte man auch schon mal Flusskrebse fangen und den Küchenfrauen somit eine große Freude bereiten.
Wichtiger Bestandteil war selbstverständlicher Weise das Neptunfest, bei dem Kinder ausgesucht und eingefangen und anschließend "getauft" wurden. Es gab eine widerliche Brühe zu trinken und feuchten Sand in die Badehose. So einfach war das.

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FerienlagerFür Kinder waren diese Ferienlageraufenthalte in der Tat lehrreich. Man lernte sich in anfangs völlig fremden Gruppen einzuordnen und schaute während der zwei Wochen über den heimischen Tellerrand hinaus. Nicht immer war das Ferienlager ein Zuckerschlecken. Mitten in der Nacht gab es ab und an Probe-Feueralarm. Barfuß und im Schlafanzug hatte man so schnell wie es ging draußen auf dem kalten Asphalt vor dem Hauptgebäude anzutreten. In Gruppen und nicht als wilde Horde. Die langsamste Gruppe bekam vom Lagerleiter mächtig was zu hören. Und das um halb drei in der Nacht. Die Sirene erinnerte ganz scheußlich an einen Fliegeralarm und der körnige Asphalt schmerzte an den zarten Kinderfußsohlen. Bibbernd standen die Gruppen vor dem Gebäude und warteten sehnsüchtig auf die warmen Betten.

Wie gesagt, wer es nachts mit dem Unfug übertrieb, musste ebenfalls draußen antreten. Doch dann allein. Im Dunklen. An einem Baum. Eine halbe Stunde lang. Oder länger. Je nach Härtefall. Wer dort als Kind zwischen Gebüsch und finsteren Eichen verharren musste, bekam es natürlich mit der Angst zu tun. Zumal gerade zuvor in den Baracken die fürchterlichsten Horror-Geschichten von Hochbett zu Hochbett geflüstert wurden. Es kursierten die Gerüchte, dass ein Kindermörder sein Unwesen trieb und dass bissige Hunde des Nachts nach Beute suchten. Beliebt war auch immer wieder die Anekdote, dass ein Jugendlicher einen Draht über eine Landstraße gespannt hatte und somit ein Motorradfahrer geköpft wurde. Ohne Kopf soll er noch hunderte Meter gefahren sein. Fürchterlich. Die Jüngeren in der Baracke hielten sich die Ohren zu und verkrochen sich ins Bettzeug.

LagerVor dem Hauptgebäude wurde nicht nur beim nächtlichen Probealarm angetreten, sondern auch zum Fahnenappell, der ab und zu stattfand. Keine Frage, es ging ziemlich stramm zu. Einen wichtigen Stellenwert hatten die sportlichen Aktivitäten. Kaum ein Kind konnte sich beklagen, dass es nicht genügend ausgelastet war. Sportfeste, Nachtwanderungen und Radtouren standen an der Tagesordnung. Und das war durchaus gut so. Manch ein Kind lernte Aspekte kennen, die es von zu Hause überhaupt noch nicht kannte. Im Betriebsferienlager lernte man schnell, was es hieß, in der Gemeinschaft Spaß zu haben, und was es hieß, sich unterzuordnen und anzupassen.

PostkarteDreimal fuhr ich in den Sommerferien ins Ferienlager nach Eggersdorf. Manche Kinder traf man im nächsten Jahr wieder. 1985 erhielt ich die Möglichkeit, in ein Ferienlager in den Thüringer Wald zu fahren. ORWO Wolfen unterhielt dort in Großbreitenbach ein kleines Betriebsferienlager am Stichweg Zur Hohen Tanne. Kurioserweise habe ich keine einzige Erinnerung an diesen Aufenthalt. Nichts. Wirklich nichts. Kurios.
Um so fester hat sich mein Aufenthalt in Breege auf Rügen im Jahr darauf eingeprägt. Zwanzig Berliner Kinder von FCW / ORWO Berlin durften in das große Hauptlager von ORWO Wolfen fahren. Da mein Vater Schichtarbeiter war, durfte ich solche Sonderfahrten auf Wunsch mitmachen. Ich hatte Sehnsucht nach Eggersdorf, doch dorthin konnte ich ja nächstes Jahr wieder hinfahren.

DDRDas Betriebsferienlager in Breege war eine Erfahrung wert. Rund 700 Kinder und Jugendliche waren vor Ort. Etwa 680 Kinder und Jugendliche aus dem Süden der DDR. Und wir 20 Ostberliner als Sondergruppe mittendrin. Das war nicht leicht, aber zugleich durchaus interessant und lehrreich. Wir 20 Ostberliner waren eine fest zusammengeschweißte Gruppe, die eigentlich komplett ihr eigenes Ding machte.
Gegessen wurde im großen Speisesaal in Schichten. Über Lautsprecher wurden die einzelnen Gruppen aufgerufen. Auch den Geburtstagskindern wurde über Lautsprecher am frühen Morgen gratuliert. Bereits in Eggersdorf feierte ich meinen 10. Geburtstag. Damals war ich Mittelpunkt des gesamten Tages. Mein 13. Geburtstag war in Breege nicht wirklich Mittelpunkt. Am Morgen staunte ich nicht schlecht, als insgesamt vier Namen aufgerufen wurden. Jeden Tag der gleiche Ablauf. Fließbandarbeit.

Danzig1987 wurde es wieder nichts mit dem gemütlichen Ferienlager in Eggersdorf. Ich erhielt die einmalige Möglichkeit mit einer kleinen Gruppe nach Polen zu fahren. Dort bekämen wir eine eigene Unterkunft und würden jedoch auch Kontakt zu polnischen Jugendlichen aufnehmen können. Ich sagte zu.
Zwei befreundete Zwillinge, mir aus Eggersdorf bestens bekannt, fuhren ebenfalls mit. Es ging nach Warschau und dann hoch nach Mikoshevo bei Danzig an der Mündung der Weichsel. Ein Besuch in der Gedenkstätte KZ Stutthof stand auf dem Programm sowie Stadtspaziergänge auf eigene Faust in der Altstadt von Danzig. Wir staunten nicht schlecht, als man uns etwas Taschengeld in die Hand drückte und uns viel Spaß wünschte. ORWO ließ die Kasse klingeln.
Wir aßen kiloweise Eis und kauften schwarz-weiß Fotos von "Bravo"-Postern und deckten uns mit Ansteckern ein. Was es in Ostberlin nicht gab, konnte man sich an den Ständen in Danzig besorgen. Wir waren 14 und Polen erschien uns als kleines Paradies. 

Zwei Dinge blieben jedoch in negativer Erinnerung. In polnischen Läden und Restaurants gab es damals so gut wie kein Fleisch zu kaufen. Uns wurde jedoch im Restaurant ein lecker zubereitetes Schnitzel serviert. Selbst uns Kindern war diese Tatsache extrem unangenehm. Dass sämtliche Polen zu uns herüber schauten, hatte die Sache noch schlimmer gemacht.
Des Weiteren werde ich niemals vergessen, wie in irgendeiner Nebenstraße der Warschauer Innenstadt zwei Milizangehörige mit grauer Lederjacke und schwingenden Gummiknüppeln einen wehrlosen Obdachlosen grün und blau prügelten. Ich war schockiert. So etwas hatte ich noch nie zuvor mit eigenen Augen gesehen. Im Fernsehen schon, jedoch hautnah, nur wenige Meter entfernt?

Basketball1988 wäre ich schließlich als 15-jähriger ein letztes Mal ins Ferienlager gefahren. Entweder noch einmal nach Polen oder ins geliebte Eggersdorf. Eigentlich.
Das Problem: Immer wieder kam es in den Baracken der Ferienlager unter den Heranwachsenden zu - drücken wir es diplomatisch aus - sexuellen Handlungen. Die Altersobergrenze wurde Anfang 1988 prompt auf 14 heruntergesetzt. Die beiden mit mir eng befreundeten Zwillinge durften noch einmal nach Polen fahren. Ich nicht. Die schlechte Nachricht kam erst wenige Wochen vor den Sommerferien. Ich war zutiefst deprimiert. Das erste Mal in meinem Leben war ich für etwas zu alt. Auch das war eine wertvolle, wenn gleich schmerzvolle Erfahrung.
Mit meinen Eltern besuchte ich in jenem Sommer gute Bekannte auf einem Seegrundstück bei Prieros. Ein Stück weiter befand sich am Ufer des Sees ein Kinderferienlager. Die typischen Lagergeräusche wurden vom Wind dumpf herüber getragen und erinnerten mich jeden Tag daran, dass ich ja eigentlich ...
Ich hätte heulen können. Um so mehr wurde mir bewusst, welch eine phantastische Erfahrung die Aufenthalte in den Betriebsferienlagern war ...
 

zur turus-Fotostrecke: Spurensuche im Kinderferienlager

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Ich kann..

jedem Satz nur beipflichten... Wort für Wort! Für Kinder gab es im Sommer kaum etwas Aufregenderes! Toller Artikel!

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ja , meine schoenste Zeit unteranderem und weils so schoen war macht unsere Klasse nun nach 30 Jahren wieder eine Fahrt ins Ferienlager so zu sagen
Na , wenn da keine Emotionen aufkommen .Happy eine Zeitreise

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Sehr schön geschrieben.
Beeindruckend detailreich.
Bin 1981 eingeschult und auch in mehreren Ferienlagern gewesen.
Meistens in Deutsche Reichsbahn Kinderferienlagern wie Johanngeorgenstadt im Erzgebirge, Thomasmühle in Thüringen bei Suhl, Ückeritz auf Usedom oder ein Ferienlager des Rat der Stadt Falkenberg Elster - Görnewitz bei Rehfeld.

Hätte viel Lust auch mal so einen Bericht zu schreiben.

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Himmepfort

ich war von 1979 bis 1984 jedes Jahr im Ferienlager.

war die beste Zeit meiner Kindheit.

Super Artikel und fühlte mich sofort in diese schöne Zeit zurück versetzt.

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Es war eine wunderschöne Zeit. :-)

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Genial schön

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1985 bis 1990, Gören. Insel Rügen.

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KWO in Malchin

In der DDR war fast alles was mit Kindern und Jugend zu tun hatte, besser als in der Gegenwart. Kinderferienlager war optimal für die Erziehung und Freizeit des Nachwuchses. Ja auch ich erinnere mich gern an diese Zeit zurück. Ich war von KWO nach Malchin ins Lager gefahren.
VG Tobi

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Sommer in Prebelow

Hallo, man, jetzt kriege ich ne Gänsehaut. Damals bin ich mit mein Zwillingsbruder 2x im Jahr immer in Ferienlager gefahren, unser Lieblingsort war im Sommer in Prebelow und im WInter in Einsiedel oder in Wetteratal, es war ein sehr schönen Zeit wo man nie vergessen kann. Mann musste immer weinen, wenn wir alle wieder nach Hause fahren müssen, schade, dass es heute nicht mehr gibt, Sch***kapitalisten!

LG Arne

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vermisse es ...

An alle die, welche doch die so schöne Zeit im Ferienlager vermisse.
Ich selbst bin Jahrgang 1963 und habe manschen Sommerurlaub im Ferienlager verbracht und aus meiner kindlichen Sicht fand ich es auch schön. Aber mit zunehmenden Alter muss man erkennen, das dies nur ein Instrument war um Kinder politsch zu verformen. Nun frage ich mich was war daran nun so schön ?? Wir können alle froh sein das es derartige Instrumente nicht mehr gibt und sich heute sogar Kinder eine eigene Meinung bilden dürfen.

Roland

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Cramonshagen

Ich bin durch Zufall hier drauf gestoßen. Ich las och nich einmal den Text durch und schon war mir klar, welches Empfinden gemeint ist. Auch ich war in einigen Pionier- (Cramonshagen ndl. Schwerin), Ferien- (Spreewald-Lübben), Betriebs- (Usedom, Name leider vergessen oder Schwimmlager (Alt Jabel bei Dömitz).
In allen empfand ich das gleiche
Ich bin Jahrgang 1976
Andreas

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Leupoldishain

Die Zeit im Ferienlager war immer schön. Schade das wir das unseren Kindern heute nicht mehr so bieten können. War mehrmals in Leupoldishain und später 2 mal in Hainichen. (Bj.79)

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Krummin

Sehr schöner Artikel! Ich war selber als Kind auch viele Sommer im Ferienlager in Krummin auf Usedom und in der CSSR. Aus dem verschlafenen Örtchen ging es an die wirklich ferne Ostsee, gemeinsam mit Berliner Großstadtkindern. Das hat mich auch geprägt (und stärker gemacht).
Was nicht vergessen werden darf: Es gab damals keine (Mobil)Telefone! Anrufen zum Plaudern war nicht möglich! Man musste mehrere Tage auf Post von der Mutti warten. Und des Öftern, als nach dem Kaffeetrinken die Post an alle ausgeteilt wurde, ging man leer aus. Dafür war die Freude umso größer, wenn ein Briefumschlag dabei war!
Um mir das Ferienlager-Gefühl noch zu erhalten, habe ich nach der Wende noch einige Sommer als Betreuer in Kinderferienlagern gearbeitet. Das waren auch sehr schöne Zeiten. Das änderte sich von einem Jahr aufs andere, als plötzlich die meisten Kinder Mobiltelefone hatten und wegen jeder Kleinigkeit zu Hause anriefen. Ständig hatte man aufgelöste Eltern am Telefon, die nicht verstanden was gerade mit dem behüteten Kind passiert und vereinzelt mit dem Anwalt drohten. Dilemma: Die hier kritisierte Elterngeneration war vermutlich selber als Kind im Ferienlager. Die Zeiten ändern uns ;-

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Ferienlager

ich habe mir mal den Beitrag Rückblick: Ferienlager und Klassenfahrten in der DDR durchgelesen.

Kann das Ferienlager im Thüringer Wald Markersdorf gewesen sein? Meine Eltern haben beide bei ORWO gearbeitet und ich (Jahrgang 1974) bin zwischen 1981 und 1986 sowohl dreimal in Breege/Juliusruh als auch zweimal in Markersdorf gewesen. Markersdorf befindet sich leicht südwestlich von Gera. Bei google.maps kann man das Lager sogar direkt an der B2 noch erkennen. Es bildet die Spitze eines umgekehrten Dreiecks, wenn Markersdorf und Weißig die beiden anderen Ecken bilden. Erinnerungswürdig waren damals der "Pool" oder Feuerlöschbecken in der Mitte des Lagers. Gerne erinnnere ich mich dort auch an die Irrgärten, welche in den Maisfeldern aufgebaut wurden, oder die Nachtwanderungen, wenn die in Breege auch schöner waren, da diese wirklich erst in der Nacht waren.
Leider habe ich das Lager Breege nicht sofort aus der Luft wiedergefunden.

Zu der Verteilung der Berliner Kinder kann ich nur sagen, das es in Breege zu meinen Zeiten üblich war, jeweils ein bis zwei Berliner in einer Baracke unterzubringen. Die meisten Kinder kamen aber nicht aus dem Süden der DDR, sondern aus dem Bezirk Halle, denn die meisten Mitarbeiter waren ja in Wolfen, Dessau und Calbe beschäftigt.

Gruß
Jan

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Ückeritz auf Usedom

Ich komme aus der Tschechischen Republik und war als 14-jährige (1983) in einem Ferienlager in Ückeritz/ Usedom. Mich würde sehr interessieren, ob jemand weiß, was mit diesem Lager passierte. So viel ich mich erinnern kann, gehörte der Lager dem DDR Fernsehen, oder mindestens waren wir alle Kinder von Fernsehmitarbeitern. Ich kann mich nicht erinnern, wie der Lager hieß, aber es ist für mich eine unvergessliche Zeit!

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Schneckenmühle

Ich (BJ 81) war früher auch viele Male im Ferienlager, meist in Schneckenmühle. Die haben sogar die Wende überstanden bzw. betreibt heut ein Verein das Ferienlager zwischen Erzgebirge und Sächsischer Schweiz. www.schneckenmuehle.de

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Drewoldke/Juliusruh

Hallo Forum,

ich selbst war in besagter Zeit 87-90 jeden Sommer im Kinderferienlager Juliusruh/Drewoldke der Akademie der Wissenschaften.

Das Orwo Lager war gleich nebenan in Juljusruh.

Ich war diesen Sommer vor Ort, dasLager existiert immer noch als Jugendcamp, naturlich ist es auf Bundesdeutschen Stand gebracht. Obwohl ich den Standard damals nicht als Problem angesehen habe.

Für mich war es eine der besten Zeiten meines Lebens. Zeitweise dachte ich die Wendezeit und die 90er waren am Besten. Aber rückblickend muss ich sagen, dass dieses Gleichheitsgefühl und der Umgang miteinander tausend mal besser sind als die heutige kalte Individualgesellschaft.

Ausserdem möchte ich anmerken, dass, zumindest in meinen Erfahrungen, in den Ferienlagern der DDR keine besondere Härte zu spüren war. Es gab keine große politische Erziehung, Westmusik und von Benachteiligungen ist mir nichts bekannt. Mir geht diese einseitige Sicht auf die DDR sowieso gegen den Strich.

Ich würde mich sehr freuen, wenn sich Leute speziell aus den Jahren 87-90 aus Drewoldke/Juliusruh beteiligen, sich melden.

Sebastian, Berlin

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Juliusruh/Drewoldke

Hallo Forum,

ich selbst war in besagter Zeit 87-90 jeden Sommer im Kinderferienlager Juliusruh/Drewoldke der Akademie der Wissenschaften.

Das Orwo Lager war gleich nebenan in Juljusruh.

Ich war diesen Sommer vor Ort, dasLager existiert immer noch als Jugendcamp, naturlich ist es auf Bundesdeutschen Stand gebracht. Obwohl ich den Standard damals nicht als Problem angesehen habe.

Für mich war es eine der besten Zeiten meines Lebens. Zeitweise dachte ich die Wendezeit und die 90er waren am Besten. Aber rückblickend muss ich sagen, dass dieses Gleichheitsgefühl und der Umgang miteinander tausend mal besser sind als die heutige kalte Individualgesellschaft.

Ausserdem möchte ich anmerken, dass, zumindest in meinen Erfahrungen, in den Ferienlagern der DDR keine besondere Härte zu spüren war. Es gab keine große politische Erziehung, Westmusik und von Benachteiligungen ist mir nichts bekannt. Mir geht diese einseitige Sicht auf die DDR sowieso gegen den Strich.

Ich würde mich sehr freuen, wenn sich Leute speziell aus den Jahren 87-90 aus Drewoldke/Juliusruh beteiligen, sich melden.

Sebastian, Berlin

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FL in Mulda

@ Rocco

MELD MELD MELD!!!

Ich war in Mulda... Baujahr 70 und in den Ferien damals fast schon mit dem Ferienlager verwachsen. Bin nur 2x fremdgefahren und habs bitter bereut. War bestimmt 8x dort (Sommer und Winter). Ich denk immer wieder an die Zeit zurück. Das Ambiente dort war einfach der Hammer. Für nen DDR-Ferienlager echt der Hit. Ein schönes Haus mit kleinen Zimmern, meist vierer und ein Schneewittchenzimmer mit sieben Betten und nicht so viele Kinder - einfach wie eine große Familie...
Cartfahren, Reiten, Nachtwanderungen, viele tolle Fahrten oder das Basteln in Großhartmannsdorf (hieß das so???). Ich habe es nie vergessen - genau wie mein Bruderherz, der mich in den letzten Jahren dorthin begleitet hat .

*in Erinnerungen schwelg*

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Prieros

Ich erinnere mich gern an diese Zeit zurück. War ich doch wahrscheinlich in dem Ferienlager bei Prieros, dass Marco hier beschreibt. Diese Ferienlager lag mitten im Wald am "Blauen See" - eine ehemalige Lehmgube. Jedes Jahr haben wir dort viel erlebt. Waren wir doch in Berlin, Potsdam, Finow und im Spreewald. Wir waren auf dem Fernsehturm am Alex, zum Motorbootrennen, Pferderennen, im Plänterwald.....
War vor ein paar Jahren mal wieder dort und war überrascht. Den schlamigen Waldweg dorthin gab es nicht mehr. Er war gepflastert und die kleinen Bungalows dort waren zu Ferienhäusern geworden. Lang, lang ist es her.
LG Holger Bj.66

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Ferienlager in Mulda

Hallo -

bin BJ 69 und suche Euch - die mit mir zusammen im Ferienlager in Mulda waren!?
Ich war einige Male dort - bis 1983

WER KENNNT JEMANDEN??

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Graal Müritz und Mellenbach

Hallo ihr Lieben,
ich war damals in Graal Müritz und in Mellenbach im Ferienlager und ich fand diese Zeit auch ganz toll !! Ich kann nicht behaupten,daß mir dort der Staat seine Meinung aufzwingen wollte im Gegenteil ich habe eine schöne Zeit in der DDR verbracht !!

mein Lebensgefährte war in "Linde Am See " weiß jemand wo das ist denn er weiß es leider nicht mehr ?! Wäre echt toll wenn es jemand weiß !!!!

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Ückeritz

Hallo Kathleen,
das Ferienlager in Ückeritz (am Sportplatz), welches vom CKB in Bitterfeld genutzt wurde, hieß Phillip Müller. 100m Daneben gab es noch eines (auf der linken Seite an der Straße zum Strand), aber wie dass hieß, weiss ich leider nicht. "Phillipp Müller" wurde leicht umgebaut. Der Bungalowstil wurde natürlich beibehalten.
Gott ist das alles lange her. Da packt einen wieder dieses Fernweh.

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Hallo Kathleen

Hallo Kathleen, das Ferienlager in Uecketitz gibt es immer noch. Es hat sich kaum verändert. War vor zehn acht Jahren im der Nähe und habe es mir angeschaut. Und sofort wieder erkannt und es kamen viele alte Erinnerungen hoch. War dort im Ferienlager und zwei mal vom Trainingslager aus. Bin Baujahr 1979, bin dieses Jahr auf Rügen, mich würde interessieren ob es das Ferienlager in Breege noch gibt? War echt immer eine schöne Zeit und unvergesslich!

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Kinderferienlager Ueckeritz

Bin BJ 1971 und war mehrfach im Kinderferienlager Ueckeritz, welches nicht direkt am Strand lag, weiss leider nicht mehr wie es heisst und ob es heuts noch existiert. Geweckt wurden wir immer mit dem Lied "Aufstehn ist schoen", vielleicht erinnert sich jemand. War ne schoene unvergessene Zeit, bekommt man wirklich feuchte Augen, moechte manchmal die Zeit kurz zurueckdrehen. Weiss jemand was aus dem Lager geworden ist?

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Breege/Juliusruh ORWO

Hallo Freunde der DDR-Ferienlager,

ich habe gerade diese intressante Diskussion gefunden. Ich Bj 55 habe natürlich auch viele Ferienlagererfahrungen. Ich glaube mit 6 oder 7 Jahren war ich das erstemal in Breege/Juliusruh ORWO - Betriebsverienlager. Dann natürlich fast jedes Jahr. Nur 68 nicht, da durfte ich in die CSSR fliegen!. Auch ein tolles Erlebnis. Ich muss allen Vorschreibern recht geben, Ferienlager waren ganz besondere Erlebnisse. Ich hatte das große Glück meine Leidenschaft für Ferienlager zum Beruf zu machen. Ich leite seit 1983 solch ein Ferienlager. Sicher hat sich seit 1990 einiges verändert, was geblieben ist, ist der Spaß den die Kinder und Jugendlichen heute noch haben. Wer seinen Kindern auch dieses Erlebnis ermöglichen möchte - es gibt noch zahlreiche Ferienlager.

Viele Grüße an alle Ferienlagerkinder
Jupi

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Juliusruh und Breege

Ich war viele Jahre zwischen 1979 und 1989 im Ferienlager Breege/Juliusruh der Filmfabrik Wolfen, öfters sogar mehrere Durchgänge lang, Ich war gern dort an der Küste, ob nun als Steppke oder später als Betreuer ( habe der Tradition folgend im Betrieb meines Vaters gelernt ).
Man was für Zeiten:
- die erste Disko
- die erste "große" Liebe
- der erste Kuss, na ja das andere später auch,
ich denke gern daran zurück

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Film

Habe im Netz folgendes Filmchen gefunden. Absolut genial:

www.youtube.com/watch?v=NFyH0cl9tBU&feature=channel_video_title

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Ferienlager

Hi Marco

Nein, mein Vater war im Kleinmöbelbau, kA mehr warum wir trotzdem übers ORWO gefahren waren. An viel kann ich mich leider auch nicht mehr erinnern, die Zugreise von Wolfen aus werde ich allerdings nie vergessen, vorallem weil wir oben auf den Gepäckträger geschlafen hatten...

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ORWO Ferienlager

Hallo Doreen,

haben deine Eltern im Stammkombinat in Wolfen gearbeitet? Mein Vater war bei FCW (gehörte zur ORWO) in Berlin-Köpenick tätig. Ich war 1986 in Breege / Juliusruh im Lager. Da ich dort nur einmal war (zuvor dreimal in Eggersdorf, einmal in Großbreitenbach und einmal in Polen bei Gdansk), habe ich an das große Lager auf Rügen kaum konkrete Erinnerungen. Aber klar, der große Platz ist mir in Erinnerung. Auch das große Gebäude. Ich war - glaube ich - in einem Bungalow weiter hinten, ziemlich in der Mitte. Vom Hauptgebäude aus gesehen...

Beste Grüße
Marco

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ORWO in Juliusruh

Hallo
Bin BJ 77 und war von 88-90 dreimal im ORWO in Juliusruh und ausserdem auch in Wippra. Man das war ne tolle Zeit. Erinner mich noch wie wir alle aufm grossen Platz im Lager sassen und Lulleby von Cure gehört haben.
Wüsste zugerne was viele von den Kindern jetzt so machen. Falls sich wer erinnert meldet euch doch

LG Doreen

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Helmut Just

Hallo Michaela,

habe Deine Nachricht (11.11.) eben gelesen.

Bez. Deiner Frage möchte ich mitteilen, dass das Ferienlager des "Fernsehen/Deutsche Post" in Ückeritz, Kreis Wolgast, Bezirk Rostock, den Namen "Helmut Just" hat. Die zugehörige Straße heißt "Wockninstraße".

Bei Bedarf gerne Weiteres!

Grüße Roland

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EB Arzneimittelwerke Dresden

Hallo
Weiß nicht wie so die Suche nach dem alten Ferienlager aufeinmal so fesselnd ist??? War eben eine tolle Zeit.Ich war 1984 und 1985 in Kollm (Ferienlager der VEB Arzneimittelwerke Dresden). Würde gern Leute finden die dort gewesen sind und sich an die schönen Zeiten erinnern. War das erste Mal so richtig verknallt LG Diana

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Linde am See

Hallo. Ich war auch in Linde am See. Das war ca. 1984 oder 1985. Ich bin auch auf der Suche nach Leuten , die in diesem Ferienlager waren bzw. nach Foto´s vom Ferienlager. Aber hier erst mal die Adresse: Str. am Lindesee 5
D-16775 Löwenberger Land. Einfach mal bei Google- Maps eingeben. Im Modus "Satellit" rechts neben der Straße , eingeschlossen von dem hellen Fleck ,sieht man noch das Ferienlager. Es wird heute leider anderweitig genutzt. MfG René

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Glowe auf Rügen

Hallo,

ich war in den 80-iger Jahren im Ferienlager in Glowe auf Rügen! Ich suche dringend Leute, die auch dort waren. Einmal gab es eine süße Betreuerin, die war ganz jung und schnucklig, kann mich leider nur an den Vornamen erinnern: Jana:-) und kam glaube ich, aus "Karl-Marx-Stadt"
Ich würde mich freuen,wenn Ihr Euch meldet. Ich fahre noch sehr oft nach Glowe und teilweise erlebt man noch Momente, wie sie früher waren....

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Klingemühle

ch war von 1968-1974 im ferienlager klingemühle - geile zeit, schöne zeit. wer kann sich noch an diese zeit und an das lager erinnern??? haus stand direkt am karpfenteich und zu dem lager gehörten noch holzbungalows, die standen auf einem kleinen berg. wenn ich mich richtig erinnere stand unser haus an einem försterhaus mit gestallungen.

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Großbreitenbach

Hallo, Ferienlagerzeit war die schönste Zeit, gerne denke ich daran zurück . Ich war in Rheimershagen , Großbreitenbach und in Arendsee.Damals hieß es noch " Morice Toree ". Ein Ferienlager nahe am See ,mit vielen Hütten und einer großen Mensa.War schon toll.Damals kamen dort auch kinder aus der "BRD " hin ,und sie durften mit , für einen Tag, in eine Gastfamilie.) Leider zerschlug sich dann nach einiger Zeit der Kontakt nach der Ferienlagerzeit weil.....

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Tschechei und Korswandt

Ich, geb. 1977, und meine Schwester habe auch schöne Erinnerungen an unsere Ferienlager:
Tschechei (Ort, keine Ahnung mehr), wahr ein Sportlager in einer wunderschönen Gegend.
auf Usedom in Korswandt: nie langweilig, viel Spaß gehabt, Freundschaften sind entstanden, pennen im Bungalow war sowieso spannend. Mit einer Betreuerin (damalige Studentin) hatte ich mich noch einmal getroffen, da sie in der Nähe meiner Oma wohnte, Mit unserem damaligem Rettungsschwimmer sind wir noch später privat gemeinsam mit seinen Kindern Segelboot gefahren, und natürlich die Brieffreundschaften, ja man hat noch Briefe an Freunde verschickt...
In Korswandt waren auch Kinder aus Polen, ich erinnere mich noch wie sie immer Massen an Süßigkeiten gekauft hatten. Mit ihnen haben wir uns auch so gut es ging verständigt. Ich glaub Kinder sind da unkomplizierter, und das ohne Druck vom Staat!

Was wurde aus dem Ferinlager in Korswandt, weiß es jemand es lag fast direkt am See?

Nicht so gut - zur Kindeszeit - fand ich meinen Aufenthalt im Pionierlager in Bad Saarow der Name Felix ... irgendwas ausländisches und lang. die Uniform ( Bluse, Tuch und diese Mütze die aussah wie ein Schiffchen) mußte mit, die Regeln waren streng, fast militärisch.
Wir, jedes Zimmer abwechselnd, mussten auch am Eingangstor Wache halten dabei war natürlich die Uniform anzuziehen aber bei einem Zimmer wie unseres mit 6 Halbwüchsigen fehlte natürlich immer eine der Mützen oder Tuch, dann gabs Ärger...
Ich glaube jeder klaute sie vom anderen. Mit einem lachen denke ich daran zurück, oft mußte ich diese Geschichten schon erzählen

Aber eines ist sicher: diese Erlebnisse haben uns geprägt, wir haben viel gelernt,
und am Ende des Aufenthaltes wurde viel geweint... .

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