„Gewaltige Leidenschaft - wer schützt den Fußball vor seinen Fans?“ Mit diesem markanten Titel wollte Frank Plasberg und die ARD die jüngsten Vorfälle (Pyro und Platzsturm) beim Relegationsspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Hertha BSC in einer Diskussionsrunde aufarbeiten und hinterfragen. Am Ende wurde es ein Talk ohne Tiefe geprägt von gefährlichem Halbwissen einer schlecht besetzten Runde: Johannes B. Kerner (Moderator), Reinhard Rauball (Präsident Ligaverband DFL), Oliver Pocher (Comedian), Katja Winkelmann (Fan von Borussia Dortmund), Frank Richter (Polizeihauptkommissar / stellvertretende Chef der Gewerkschaft der Polizei) und Dirk Bierholz (Leiter des Düsseldorfer Fanprojekts). Wo waren eigentlich die Vertreter der Ultrà -Gruppierungen? Wo saßen die Befürworter von Pyrotechnik?
Hart aber unfair: ARD und Plasberg "gewaltig" am Thema vorbei
- Dienstag, den 22. Mai 2012 um 10:31 Uhr
- Ralf Schmahld
- Bereich: Magazin -
- Gesellschaft
NRW-Wahl: Wen wählen? Ein kritischer Blick in die Wahlprogramme der Parteien
- Sonntag, den 13. Mai 2012 um 12:16 Uhr
- Ralf Schmahld
- Bereich: Magazin -
- Gesellschaft
Das Blaue vom Himmel: unter diesem Motto könnte die heutige Neuwahl des nordrhein-westfälischen Landtages stehen. Viele Parteien, die auf ihren Wahlplakaten viel versprechen, aber in ihren Wahlprogrammen vor allem durch sprachliche Floskeln glänzen, als durch Fakten. Dazu kommen Spitzenkandidaten, die mehr auf ihr eigenes Wohl bedacht sind, als auf das der Bürger.
In Syrien, Ägypten, Russland und Somalia haben Journalisten schlechte Karten
- Montag, den 07. Mai 2012 um 13:34 Uhr
- Marco Bertram
- Bereich: Magazin -
- Gesellschaft
21 Journalisten und sechs Blogger kamen seit Jahresbeginn weltweit ums Leben, die meisten von ihnen an den Kriegsschauplätzen von Syrien und Somalia. Im Schnitt wurde somit alle fünf Tage ein Berichterstatter getötet. Diese Zahlen gab kürzlich Reporter ohne Grenzen (ROG) bekannt. ROG verzeichnet eine zunehmende Gewalt gegen Journalisten und veröffentlichte eine Liste der „Feinde der Pressefreiheit“. Diese Liste wird immer größer – und das, obwohl einige Diktatoren bereits abdanken mussten bzw. gestürzt wurden.
Berliner Polizei bricht Revolutionäre 1. Mai-Demo vor Jüdischem Museum ab
- Mittwoch, den 02. Mai 2012 um 01:42 Uhr
- Marco Bertram
- Bereich: Magazin -
- Gesellschaft
Eine linke, revolutionäre Demonstration, die bis ins Berliner Regierungsviertel führt? 15.000 Teilnehmer, die zum Bebelplatz marschieren? Wer im Vorfeld der Demo einen Blick auf den Routenverlauf geworfen hatte, wusste eigentlich ziemlich genau: Das kann nicht gut gehen. Besser gesagt: Dieser Marsch wird niemals Unter den Linden ankommen! Die Frage war eigentlich nur: Wie weit wird der Demonstrationszug am Abend des 1. Mai 2012 kommen?
Berliner Walpurgisnacht 2012: Pyro auf den Dächern, friedliche Demo im Wedding
- Dienstag, den 01. Mai 2012 um 12:45 Uhr
- Marco Bertram
- Bereich: Magazin -
- Gesellschaft
Ungewohntes Terrain für ein Stelldichein an einem Abend des 30. April. Statt auf dem Boxhagener Platz und den umliegenden Straßen des Friedrichshain gab es dieses Mal ein Konzert auf dem Nettelbeckplatz im Berliner Stadtteil Wedding. Für 21 Uhr war zudem eine Demonstration angemeldet worden, die direkt am U- und S-Bahnhof Wedding starten sollte. Gegen 19 Uhr war davon noch nicht viel zu merken, und auch anderthalb Stunden später deutete wenig daraufhin, dass am späten Abend rund 3.000 Menschen durch die Straßen ziehen.