Samstag, 04 Februar 2012

Kuchen und Schneeregen: Tausende demonstrieren gegen Flugrouten

Demo FlugroutenDer Start der Demonstration gegen die geplanten Flugrouten und die Nachtflüge am neuen Airport Berlin-Schönefeld war für 14 Uhr angesetzt worden. Gegen 13:15 Uhr sah es am S-Bahnhof Friedrichstraße nach einem echten Desaster aus. Niemand war vor Ort, abgesehen vom prall gefüllten Kuchenstand „Lichtenrader Demo-Stärkung“. Polizei war ebenfalls anwesend, zudem ein Abschleppfahrzeug, das ein falsch geparktes Auto entfernte. Von 8.000 Teilnehmern war im Vorfeld zu lesen. Das erschien in jenem Moment sehr vage. Einerseits war das Wetter mies, andererseits fand gerade die gut besuchte Abschlusskundgebung der Wir-haben-es-satt-Demo statt.

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Über 20.000 fordern Neuausrichtung der Agrarpolitik: Wir haben es satt!

Wir haben es sattAnfangs sah es am Berliner Hauptbahnhof so aus, als würden dieses Jahr weitaus weniger Menschen an der Demonstration „Wir haben es satt!“ teilnehmen. Der Eindruck täuschte. Auf Grund der Baustelle auf dem Washingtonplatz standen die Teilnehmer zu Beginn nicht ganz so kompakt. Letztendlich wurde es wieder eine recht stattliche Anzahl an Bürgern, die für eine andere Agrarpolitik auf die Straße ging. Über 20.000 Menschen strömten in Richtung Kanzleramt, wo vor der aufgebauten Bühne eine Abschlusskundgebung stattfand. Während die ersten Demonstranten bereits das Ziel erreichten, setzte sich das Ende des Zuges erst in Bewegung.

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Die Berliner Klubs werden ans Kreuz genagelt: Trauerfeier vor dem KDR

Klubs ans Kreuz„ICH SCHEISS AUF GENTRIFIZIERUNG!“ Eine junge Frau hatte ihrem Hund ein Pappschild um den Hals gehängt. Über einhundert Leute hatten sich am Abend des 19. Januars in der Pappelallee 81 in Berlin Prenzlauer Berg eingefunden, um sich angemessen vom Klub der Republik zu verabschieden. Unter ihnen einige um die 40, die jetzt eher nicht mehr nachts von Club zu Club ziehen, sich jedoch gern, ja sehr gern sogar an das Berlin der flotten 90er Jahre erinnern. So wie ich. Keine Ahnung, wann ich das letzte Mal in der Pappelallee 81 zu Gast war. Das spielt auch keine Rolle. Viel mehr ist allein die Tatsache schade, dass wieder ein Stück real existierende Erinnerung verloren gehen wird.

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Schweizer Machtkampf: Nationalbank, Schwarzgeld und das Bankgeheimnis

Zürich im WinterEines ist klar: Das Schweizer Bankwesen zählt zu den bedeutendsten der Welt. Allerdings kommt derzeit das Bankwesen in der Alpenrepublik nicht aus den Schlagzeilen heraus. Während sich in Deutschland die Medien auf den Bundespräsidenten Wulff eingeschossen haben, nahmen die Schweizer Medien den Chef der Nationalbank ins Visier. Während Wulff sich auf einen aussichtslosen Kampf eingelassen hat, ist Philipp Hildebrand schon weg. Doch die Geschichte bleibt undurchsichtig. Offenbar wurden die Beweise, die gegen Hildebrands gerichtet waren, manipuliert.

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Das perfekte Läufchen: Joggen auf dem Tempelhofer Feld

Joggen SchattenEs gibt zahlreiche Gründe, weshalb man (und frau) mal wieder die bereits verstaubten Laufschuhe aus dem Schrank kramt. Ein Desaster beim zurückliegenden Silvester- oder Neujahrslauf? Speckringe am Bauch und an den Hüften? Konditionsprobleme beim Treppensteigen, wenn man Kumpels besucht, die im fünften Obergeschoss wohnen? Unausgeglichenheit und einfach mal wieder richtig Lust, sich auszupowern? Für Berliner ergibt sich nach der Schließung des Flughafens Tempelhof eine richtig gute Gelegenheit, in aller Ruhe eine große Runde zu drehen. Ganz gleich, ob als Skater, Walker oder Jogger.

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