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| Amsterdam: Ein Paradies für Kinder |
| Freitag, 7. März 2008 | |
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Sightseeing und Museumsmarathon – solch ein Ausflug nach Amsterdam ist
für Kinder meist nicht so spannend. Doch die Stadt hat neben den
gängigen Attraktionen eine ganze Reihe abwechslungsreicher Aktivitäten
für Minitouristen zu bieten. So können sie sich im Sommer im Stadtwald
„Amsterdamse Bos“ austoben oder mit dem Tretboot durch die zahlreichen
Grachten fahren.
Museumsstraßenbahn Fahrendes Museum: Auf der Strecke zwischen Harlemmermeerstation im Süden der Stadt und der Noorddammerlaan (Bovenkerk) ist die Elektrische Museumsstraßenbahnlinie Amsterdam unterwegs. Die altertümlichen Straßenbahnen aus ganz Europa, gebaut zwischen 1915 und 1950, lassen die Besucher live an Geschichte teilhaben. So fühlt man sich zurückversetzt in die Vergangenheit von Amsterdam, Wien oder Prag. Farbige Richtungsschilder, altmodische Kopfstützen und die hölzerne Einrichtung unterstreichen den ursprünglichen Charakter der Trambahnen. Die Fahrt führt unter anderem durch die liebliche Landschaft des Stadtwalds „Amsterdamse Bos“. Wer seinen Geburtstag an einem außergewöhnlichen Ort feiern will, kann das hier tun – die Straßenbahnen kann man auch mieten. Sie haben mit Sicherheit die schönsten Waggons der Niederlande. Amsterdamer Stadtwald Der Amsterdamer Stadtwald „Amsterdamse Bos“ bietet auf rund 1000 Hektar eine Vielzahl an kostenlosen Attraktionen für jedes Alter – vom Abenteuerspielplatz bis zum Ziegenbauernhof. Bei einer klassischen Wanderung durch Wald und Poldergebiet entfaltet die Natur ihre ganze Schönheit. Kinder können sich auf zahlreichen Spielinseln austoben oder in einem der zwei Bäder plantschen. Auf dem Ziegenkäsebauernhof geben die Sprösslinge jungen Ziegen die Milchflasche und erhaschen einen Blick auf die Käseherstellung. Mit ein bisschen Glück kann man hier sogar die Geburt eines Lamms bestaunen. Zur Stärkung eignet sich ein Besuch im Pfannkuchenrestaurant. Hier kann man zwischen verschiedenen Leckereien wählen und gleichzeitig auf der Terrasse des Hauses die Aussicht genießen. Der „Amsterdamse Bos“ bietet nahezu grenzenlose Vielfalt – kein Wunder also, dass der Wald zu einem der beliebtesten Ausflugsziele der Amsterdamer gehört. Fußball Um bei einem Fußballspiel live dabei zu sein, muss man nicht zur EM nach Österreich oder in die Schweiz fahren. Die „Weltmeisterschaft Amsterdam“ am 31. Mai und 1. Juni bietet vielleicht nicht genauso guten Fußball, dafür die doppelte Portion Spaß. „WM Amsterdam“ lädt alle Nationalitäten ein, die es in Holland gibt, in mehreren Turnieren gegeneinander anzutreten. So wird aus dem Fußballspiel ein multikulturelles Fest. Neben den Turnieren gibt es für die ganze Familie spannende Aktivitäten: Kinder können sich in den Landesfarben ihres Favoriten schminken lassen und Banner basteln, um ihr Team anzufeuern. Außerdem erklingt Live-Musik und viele leckere internationale Gerichte werden angeboten. Premiere in diesem Jahr: Es gibt nicht nur einen Titel zu gewinnen. Zum ersten Mal sind auch Frauen, Mädchen und Jungen eingeladen, den begehrten Preis zu holen. Wer also keine Tickets mehr für die EM bekommt: auf nach Amsterdam! „Parade“ Jeden Sommer schlägt die „Parade“ in den vier größten Städten der Niederlande ihre Zelte auf, um rund 250.000 Kulturfans mit einem besonderen Programm zu überraschen: Theater, Tanz, Live-Musik, Literatur und Film laden ein. In Amsterdam macht das Kulturfest vom 1. bis zum 17. August im Martin Luther Kingpark Halt. Neben dem vielfältigen kulturellen Angebot kann man in elf Restaurants diverse Leckereien ausprobieren: Von algerischen Gerichten über biologische Cocktails bis hin zu surinamischer Küche. Das mobile Festival hat auch kleinen Gästen einiges zu bieten: Das Nachmittagsprogramm heißt „Kinderparade“ und läuft jeden Tag ab drei Uhr. Ob malen in der Villa Lilla, backen im Poffertjespalast, T-Shirts drucken in der mobilen Druckerei Dinges oder einfach im Kettenkarussel die Beine baumeln lassen – es gibt immer etwas zu tun. Kinder bis 12 Jahre zahlen keinen Eintritt, Erwachsene erst ab 16 Uhr. Kultur für Eltern, Spiele für Kinder – auf der „Parade“ kommen alle auf ihre Kosten. Grachten Um sich im Verkehr der Hauptstadt fortzubewegen, verlässt man am besten die Straße und begibt sich aufs Wasser. Allerdings sind klassische Bootsausflüge, bei denen man von Touristenführern an Sehenswürdigkeiten entlang gelotst wird, für Kinder eher langweilig. Um auf eigene Faust durch die Grachten zu schippern, eignet sich am besten ein Tretboot. Man hat die Wahl zwischen Viersitzern und Zweisitzern. So können Nachwuchs-Seefahrer das Tempo selbst bestimmen und auf einer eineinhalbstündigen Puzzletour die schönsten Ecken der Stadt erkunden. Vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Die Grachten Amsterdams bieten jedenfalls zahlreiche Routen, sodass für Abwechslung gesorgt ist. “De taart van mijn tante” Ein Tortenladen wie aus dem Märchen. In einem Ambiente irgendwo zwischen Barbie und Pippi Langstrumpf werden süße und herzhafte Torten verkauft. Die außergewöhnlichen Tortenzutaten fangen bei Schokolade an und hören bei Käse und Oliven auf. Schon allein die Dekoration der einzelnen Leckerbissen ist ein Augenschmaus und fast zu schön um reinzubeißen. „De taart van mijn tante“ ist ebenso ein Café mit kitschiger bis gemütlicher Atmosphäre. Über dem Laden betreiben die Hausherren ein Bed & Breakfast Hotel namens „Cake under my pillow“. Drei individuell eingerichtete Zimmer laden zum Verweilen ein. Kingsizebett und Kaiserfrühstück mit Ausblick auf Amsterdam. „De taart van mijn tante“ sollte man erkunden – selbst wenn man keine Torten mag. Vondelpark Der Vondelpark ist der Ort in Amsterdam um sich mitten im Grünen richtig zu entspannen. Im Sommer wimmelt es dort von Sonnenanbetern und Sportlern, aber es gibt immer ein Plätzchen, an dem man seine Picknickdecke ausbreiten kann. Sein Citypicknick bestellt man am besten im „Café Vertigo“ neben dem Filmmuseum: Drei verschiedene Pakete sind hier im Angebot, für Besteck und Picknickdecke ist gesorgt. Kinder bekommen ihren eigenen Korb „City Kid“ – mit Obst, Chips, Rosinenbrötchen, Schokohagel und Getränk. Auch der „Vondeltuin“, ein Restaurant am Rande des Parks, hat zwei Picknick-Arrangements im Gepäck. In Kombination kann man auch Skates ausleihen und entspannt durch den Stadtgarten fahren. Für Gruppen bietet das Restaurant ein indonesisches und mexikanisches Büffet an, außerdem gibt es mittags und abends eine reichliche Auswahl mit Tapas, Salaten und Snacks. Weitere Infos: www.amsterdamtourist.nl |
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